Informationen für medizinisches Personal

Informationen für medizinisches Personal

header image

Informationen zum Coronavirus SARS-CoV-2

Informationen für medizinisches Personal

Informationen zum SARS-CoV-2 für medizinisches Personal
Informationen zum SARS-CoV-2 für medizinisches Personal © ©velimir - stock.adobe.com, Foto: Nikolaj Saevich

RKI – Empfehlungen für niedergelassene Ärztinnen und Ärzte im Umgang mit der Corona-Warn-App:

Das Robert Koch-Institut hat eine Handreichung für niedergelassene Ärztinnen und Ärzte veröffentlicht. Damit möchte es eine Handlungsempfehlung im Umgang mit der Corona-Warn-App geben. Hier geht es zur Handreichung für niedergelassene Ärztinnen und ÄrzteExternal Link.

 

STAKOB – Hinweise zu Erkennung, Diagnostik und Therapie von Patienten mit COVID-19 aktualisiert:

Der Ständige Arbeitskreis der Kompetenz- und Behandlungszentren für Krankheiten durch hochpathogene Erreger am Robert Koch-Institut (STAKOB) hat seine Hinweise zu Erkennung, Diagnostik und Therapie von Patienten mit COVID-19External Link aktualisiert. Konkret wurden die Empfehlungen zur Dexamethason-Therapie angepasst.

 

 

Welche Strategie gilt bei der Erkennung und Versorgung von COVID-19-Patienten in Frankfurt am Main?

Die medizinischen Leistungserbringer untersuchen und behandeln COVID-19-Patienten auf der Schutzstufe von Influenza. Grundsätzlich muss jeder niedergelassene Arzt und jedes Krankenhaus COVID-19-Patienten versorgen. Bei engem Kontakt zu einem Verdachtsfall (etwa bei der Untersuchung oder der Probengewinnung) schützt sich das Personal gegen Tröpfcheninfektionen mit:

  • Schutzbrille
  • Mund-Nasenschutz, mindestens FFP2-Maske
  • Handschuhe
  • Schutzkittel  


Sind Hausärzte, Krankenhäuser, Rettungsdienst sowie Gesundheitsämter für diesen Fall informiert und gerüstet?

Die Beschäftigten in medizinischen Einrichtungen sind vom Robert Koch-Institut und von den Gesundheitsämtern darüber informiert worden, wie sie sich im Verdachtsfall zu verhalten haben. Dazu gehören das Anlegen der Schutzausrüstung, die aus Atemschutz, Schutzbrille und Handschuhen besteht sowie die Isolierung des Verdachtsfalles durch Einzelunterkunft. Grundsätzlich sind alle Krankenhäuser in Hessen darauf vorbereitet, Erkrankte mit solchen Erregern zu versorgen. Ob eine Behandlung auf einer Isolierstation erfolgen muss, wird je nach Schwere der Erkrankung entschieden.
Welche Maßnahmen werden getroffen, wenn die Praxis nicht über eine ausreichende Schutzausrüstung verfügt?
In vielen Arztpraxen fehlen die entsprechenden Schutzausrüstungen. Vor allem fehlt es den niedergelassenen Ärzten an Atemmasken. Daher können viele Ärzte, die im niedergelassenen Bereich arbeiten, keine Abstriche auf COVID-19 vornehmen, da sie sich und ihr medizinisches Personal schützen müssen. In diesem Fall sollte die kassenärztliche Vereinigung kontaktiert werden (Telefonnummer: 116 117), um zu erfragen, welche Praxen über die nötigen Schutzausrüstungen verfügen und entsprechend die Personen testen können.  

 

Müssen alle SARS-CoV-2 positiv getestete Personen stationär aufgenommen werden?

Schwer erkrankte Personen (z.B. radiologisch nachweisbare Lungenentzündung, Atemnot etc.) müssen im Krankenhaus behandelt und versorgt werden. Auch Personen, die in einer Wohngemeinschaft leben und keine ausreichende Isolation zu Hause gewährleistet ist, sollten stationär aufgenommen werden, um eine Übertragung der Infektion zu vermeiden.
Personen, die nur leichte Symptome aufweisen, können ambulant versorgt werden. In diesem Fall wird vom Gesundheitsamt eine häusliche Isolation über 14 Tage angeordnet.

 

Weitere Informationen

Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite der Kassenärztlichen Vereinigung HessenExternal Link.


inhalte teilen

Wichtige Dokumente zum Coronavirus SARS-CoV-2