Informationen zum Flughafen

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Informationen zum Coronavirus SARS-CoV-2

Informationen zum Flughafen

Flights information on modern departures board in airport terminal.
Flights information on modern departures board in airport terminal. © © Lukas Gojda - stock.adobe.com, Foto: LUKAS GOJDA

Regelungen für nach Deutschland Einreisende im Zusammenhang mit dem neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2

Laut aktueller Gesetzgebung sind Einreisende aus Risikogebieten, deren Reiseziel Hessen ist, dazu verpflichtet, eine 14-tägige häusliche Quarantäne anzutreten. Sollte Ihr Reiseziel nicht Frankfurt am Main oder Hessen sein, informieren Sie sich bitte rechtzeitig beim zuständigen lokalen Gesundheitsamt.

Hier External Linkkönnen Sie nachschauen, ob Ihr Ausreiseland als Risikogebiet eingestuft wurde.

Unter bestimmten Voraussetzungen muss eine Quarantäne nicht angetreten werden, wenn Sie aus einem Risikogebiet einreisen. Voraussetzung hierfür ist immer, dass Sie keine Symptome haben. Bitte beachten Sie, dass Ausnahmen in anderen Bundesländern unterschiedlich ausfallen können.

  • Sie befinden sich nur auf Durchreise.
  • Sie gehören einer Berufsgruppe an, die hier unter § 2 Abs. (2) aufgeführt ist.
  • Sie haben ein ärztliches Attest mit einem negativen SARS-CoV-2-Test aus einem Staat, dessen Tests vom Robert Koch-Institut anerkannt sind. Der Test darf höchstens 48h vor der Einreise nach Deutschland durchgeführt worden sein.Hier können Sie nachsehen, ob Ihr Ausreiseland dazugehört.
  • Sie beantragen beim Gesundheitsamt Ihres Reiseziels in Hessen eine Ausnahmegenehmigung und stellen dar, warum eine Ausnahme bei Ihnen dringend notwendig ist.

Beachten Sie bitte auch das Merkblatt des Bundesministeriums für Gesundheit im DOWNLOAD-Bereich. Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten des Robert Koch-Institutes.

 

Mund-Nase-Maskenpflicht

Am Frankfurter Flughafen gilt nun eine Mund-Nase-Maskenpflicht innerhalb aller Terminalbereiche des Flughafens, zunächst für drei Monate. Die Verpflichtung, Mund und Nase zu bedecken, gilt nicht für Kinder unter sechs Jahren oder Menschen, die wegen gesundheitlicher Beeinträchtigung keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen können. Mitarbeiter des Flughafenbetreibers Fraport müssen keine Maske tragen, wenn es Schutzmaßnahmen wie Trennvorrichtungen gibt.

 

Aufgabe der Absonderung für Einreisende aus EU-Staaten
Die Pflicht zur Absonderung für Einreisende aus dem Ausland wird mit Wirkung ab 16.5.2020 auf Einreisende aus Drittstaaten begrenzt. Drittstaaten sind Staaten, die nicht der Europäischen Union oder dem Schengen-Raum angehören. Ebenfalls kein Drittstaat sind das Vereinigte Königreich Großbritannien und Nordirland. Personen, die über einen Mitgliedsstaat der Europäischen Union, dem Schengen-Raum oder dem Vereinigten Königreich Großbritannien und Nordirland aus einem Drittstaat eingereist sind, müssen sich gleichermaßen für 14 Tage in der eigenen Häuslichkeit absondern.

 

Eine Pflicht zur Absonderung für Einreisende aus Mitgliedsstaaten der Europäischen Union, dem Schengen-Raum oder dem Vereinigten Königreich Großbritannien und Nordirland besteht, sobald in diesen Ländern die Neuinfektionszahl mehr als 50 Fälle binnen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner beträgt. Die Bundesregierung und das Robert Koch-Institut werden diese Länder in ihrem Lagebericht bzw. durch Veröffentlichung ausweisen. Derzeit überschreitet kein Land diese Schwelle.

Anzeigepflicht für Arbeitsaufnahmen
Bereits bisher bestand eine Anzeigepflicht für Arbeitsaufnahmen bei mehr als 72 Stunden Aufenthalt in Hessen (sog. Saisonarbeiter-Regelung, § 2 Abs. 2 der 1. VO). Diese Regelung wird fortgeführt, beschränkt sich aber nunmehr systematisch auf Personen, die aus einem Drittstaat einreisen.

 

Es wurde jedoch neu (§ 2a 1. VO) eine vergleichbare Pflicht für Personen, die zum Zweck der Ausübung ihrer beruflichen Tätigkeit aus einem Mitgliedsstaat der EU, dem Schengen-Raum oder dem Vereinigten Königreich Großbritannien und Nordirland nach Hessen einreisen, etabliert. Demnach muss eine Arbeitsaufnahme beim für die Betriebsstätte zuständigen Gesundheitsamt angezeigt werden, wenn der Aufenthalt mehr als 72 Stunden umfassen wird und eine gemeinschaftliche Unterbringung mit mehr als fünf Personen, die nicht dem eigenen Hausstand angehören, erfolgt. Hintergrund sind die – in anderen Bundesländern – zu beobachtende Bildung von „hot spots“ für Infektionen mit SARS-CoV-2 bei Personen, die sich in schwierigen Lebens-, Arbeits- und insbesondere Wohnverhältnissen befinden. Durch die Anzeigepflicht soll sichergestellt werden, dass insbesondere die Unterbringung ggf. vor Ort auf Einhaltung der Hygieneregeln (keine Überbelegung) überprüft werden kann.

 

Für die Anzeige ist das unten im Download-Bereich eingestellte Formular zu verwenden. Bitte schicken Sie das ausgefüllte Formular an Ihr zuständiges Gesundheitsamt. Ihr zuständiges Gesundheitsamt finden Sie hierExternal Link.

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