Informationen für Bürgerinnen und Bürger

Informationen für Bürgerinnen und Bürger

header image

Informationen zum Coronavirus SARS-CoV-2

Informationen für Bürgerinnen und Bürger

Informationen zum Coronavirus SARS-CoV-2
Informationen zum Coronavirus SARS-CoV-2 © Stadt Frankfurt am Main, Foto: Adobe Stock, Gilang Prihadono

Informationen für Bürgerinnen und Bürger

Wichtiger Hinweis:

Haustürbetrug mit Covid-19-Tests

Betrüger an der Haustür nutzen eine neue Masche und setzen auf die Verunsicherung der Bevölkerung durch Corona-Tests (COVID-19). Die Polizei informiert: Bei Verdacht auf eine Erkrankung werden Corona-Tests ausschließlich angemeldet durchgeführt. Bei unangemeldeten Tests kann es sich um Betrüger handeln.

Wichtig zu wissen: Es werden keine flächendeckenden Tests durchgeführt. Ein Corona-Test muss angefordert werden.

Weitere Informationen unter: Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes (ProPK)External Link

 

Verhalten im Verdachtsfall: 

  

Wie verhalte ich mich als Reiserückkehrer im Verdachtsfall?

Wenn Sie aus einem Risikogebiet zurückkehren und unter Fieber, Husten oder Atemnot leiden, vermeiden Sie engen Kontakt zu Personen. Suchen Sie einen niedergelassenen Arzt nur nach telefonischer Voranmeldung auf, um sich untersuchen zu lassen. Dies gilt auch für Personen, die in den letzten 14 Tagen Kontakt mit einem nachweislich Erkrankten hatten. Ein Rachenabstrich wird dann von dem Arzt durchgeführt und in ein Institut für Virologie geschickt. In dem Institut selbst werden keine Rachenabstriche vorgenommen. Der Arzt, der bei einem Patienten den Verdacht auf eine Erkrankung mit COVID-19 stellt, muss dies dem Gesundheitsamt gemäß der Coronavirus-Meldepflicht, die seit dem 01.02.2020 in Kraft ist, melden.

 

Wie verhalten sich Personen, die Kontakt zu einem nachweislich an COVID-19 Erkrankten hatten?
Zunächst ist zu klären, ob ein enger Kontakt (Face to Face >15 min) innerhalb der letzten 14 Tage bestand. Im vorliegenden Fall ist die Empfehlung, nach Möglichkeit zu Hause zu bleiben. Haushaltsgegenstände sollten nicht mit anderen geteilt werden. Ggf. kann eine zeitliche Trennung erfolgen, z.B. Räume, die gemeinsam benutzt werden, nacheinander zu nutzen. Des weiteren sollte auf eine gute Belüftung der Räume geachtet werden. Zu klären ist mit dem Arbeitgeber, ob Homeoffice möglich ist.  Arbeitnehmer, die beruflich sehr viel Kontakt zu anderen Menschen oder Kontakt zu gefährdeten Menschen haben, erhalten ein Besuchs- bzw. Tätigkeitsverbot bis zum 14. Tag nach dem letzten Kontakt zu dem bestätigten Fall. Dies gilt auch für Schüler/Studenten. Diese Verfügungen werden von dem zuständigen Gesundheitsamt ausgestellt.
Sollten die Kontaktpersonen Atemwegsbeschwerden innerhalb der folgenden 14 Tage nach letztem Kontakt entwickeln, sollte eine Testung auf SARS-CoV-2 erfolgen. In diesem Fall ist Kontakt mit dem Hausarzt, ggf. Gesundheitsamt, aufzunehmen.

 

2 von der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen betriebene Testzentren in Frankfurt am Main
Seit dem 10. März gibt es in Frankfurt am Main 2 Testzentren, die zur Entlastung der Hausarztpraxen Abstriche vornehmen. Testungen werden werktags von 9 bis 13 Uhr durchgeführt. 

Wichtiger Hinweis:
Die Patienten werden entweder von den niedergelassenen Ärzten, dem Ärztlichen Bereitschaftsdienst (116 117) oder dem Gesundheitsamt den Testzentren zugewiesen. Die Adresse gibt die zuweisende Stelle bekannt.
Bitte sehen Sie von Besuchen ohne eine entsprechende Zuweisung ab, da ohne eine Zuweisung eine Testung nicht durchgeführt wird.

 

Welche Maßnahmen werden empfohlen bei Personen, die aus Risikogebieten kommen und unter Atemwegsbeschwerden leiden?
Die Personen sollten sich umgehend mit ihrem Arzt in Verbindung setzen. In diesem Fall ist eine Testung auf SARS-CoV-2 gerechtfertigt. Bis zum Erhalt des Befundes ist die Person angehalten, sich nur in den eigenen Räumen aufzuhalten. Sollten mehrere Personen im Haushalt wohnen, ist enger Kontakt zu vermeiden und die hygienischen Vorschriften einzuhalten.

 

Welche Maßnahme ergreift das Gesundheitsamt, wenn eine Person positiv auf SARS-CoV-2 getestet wird?
Zunächst wird Kontakt zu der positiv getesteten Person aufgenommen. Es folgt eine Befragung, mit welchen Personen ein enger Kontakt der letzten 14 Tage bestand. Diese werden zunächst telefonisch oder elektronisch benachrichtigt. Je nach Indikation entscheidet das Gesundheitsamt, ob eine Testung nötig ist und ob eine häusliche Quarantäne angeordnet wird.

 

Informationen zur häuslichen Quarantäne sowie Tipps für Eltern:

 

Gibt es nützliche Tipps zum Verhalten in häuslicher Quarantäne?
Im Zusammenhang mit COVID-19 stellt das Psychosoziale Krisenmanagement des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) aktuell zwei neue Bürgerinformationen bereit, die hier unter dem Link BBK-InfoExternal Link heruntergeladen werden können.

  

Schutzmaßnahmen:

 

Wie kann man sich vor einer Infektion mit dem SARS-CoV-2 schützen?

  • Waschen Sie sich häufig und gründlich die Hände mit ausreichend Wasser und Seife; eine Händedesinfektion ist nicht erforderlich.
  • Verzichten Sie darauf, sich die Hände zu geben.
  • Vermeiden Sie es, mit den Händen das Gesicht zu berühren.
  • Halten Sie sich an die Husten- und Nies-Etikette (Husten und Niesen in die Ellenbeuge).
  • Nutzen Sie Papiertaschentücher zum Naseputzen und verwenden Sie diese nur einmalig. Entsorgen Sie diese so bald wie möglich in einem Abfalleimer und waschen Sie zeitnah Ihre Hände.
  • Halten Sie einen Mindestabstand (1 bis 2 Meter) zu anderen Personen, insbesondere zu Personen mit Atemwegsbeschwerden.  

        Diese Maßnahmen schützen auch vor Influenza (Grippe) und anderen Atemwegserkrankungen.

 

Welche Mittel sind geeignet bei Desinfektionsmaßnahmen im Zusammenhang mit dem Coronavirus SARS-CoV-2?
Als behülltes Virus ist SARS-CoV-2 relativ leicht zu inaktivieren. Grundsätzlich genügen dazu Wasser und Seife. Zur chemischen Desinfektion sind folgende Mittel mit nachgewiesener Wirksamkeit anzuwenden: Wirkungsbereich begrenzt viruzid oder besser.

 

In welchen Situationen ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in der Allgemeinbevölkerung zum Schutz vor akuten Atemwegserkrankungen sinnvoll?
Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ist dann sinnvoll, wenn eine erkrankte Person sich im öffentlichen Raum bewegen muss. Außerhalb des medizinischen Bereiches wird das Tragen von Masken für Gesunde im Allgemeinen nicht empfohlen.
Der wichtigste und effektivste Schutz ist eine gute Händehygiene, korrekte Hustenetikette und Einhalten eines Mindestabstandes (ca. 1 bis 2 Meter) von hustenden Personen.

 

Wie kann sich ein Bürger, der sich noch in einem Risikogebiet aufhält, vor einer Infektion mit dem SARS-CoV-2 schützen?
Eine gute Händehygiene (Waschen mit Seife) sollte durchgeführt werden. Menschenansammlungen sollten, wenn möglich, vermieden werden. Der Kontakt zu Personen, die eine akute Atemwegsinfektion haben, sollte ebenfalls vermieden werden. Im Falle eines erkrankten Familienmitgliedes ist das Tragen eines Mundschutzes in den eigenen Räumen unbedingt zu empfehlen.

 

Fragen zum Arbeitsumfeld

 

Benötigen erkrankte Reiserückkehrer aus Nichtrisikogebieten nach Genesung von einem gewöhnlichen Infekt für den Kindergarten bzw. Arbeitgeber ein Attest, bevor sie wieder in die Einrichtung bzw. Arbeitsstätte gehen dürfen?
Personen, die wegen einer Atemwegsinfektion zu Hause bleiben, brauchen bei Genesung kein ärztliches Attest, um wieder die Einrichtung bzw. Arbeitsstätte zu besuchen.

 

Darf der Arbeitgeber bzw. die Schule oder dürfen Kindereinrichtungen einen Nachweis über eine SARS-CoV-2-Testung von der Person verlangen, die vor kurzem aus Risikogebieten nach Deutschland zurückgekehrt und beschwerdefrei sind?
Eine Untersuchung beschwerdefreier Personen, die aus Risikogebieten zurückgekehrt sind und keinen Kontakt zu nachweislich an COVID-19 Erkrankten hatten, wird von dem Gesundheitsamt weder befürwortet noch durchgeführt.

 

 

 


HOTLINE DES LANDES HESSEN

Hessenweite Hotline zu medizinischen Fragen:  0800- 555 4666 - täglich von 8 bis 20 Uhr

Alle anderen Fragen beantwortet das Bürgertelefon der Landesregierung unter: 0611 - 32 111 000 und unter buergertelefon@stk.hessen.de

Wichtiger Hinweis: Über die Hotline können generell keine Testergebnisse abgefragt werden. Zuständig für die Mitteilung des Testergebnisses ist der behandelnde bzw. zuweisende Arzt.

Die landesweite Rufnummer gilt auch für Frankfurter Bürgerinnen und Bürger - es gibt keine separate Hotline für Frankfurt. Bei Frankfurter Bürgerinnen und Bürgern werden im begründeten Verdachtsfall auf eine Infektion mit SARS-CoV-2 durch das Frankfurter Gesundheitsamt weitere Maßnahmen in die Wege geleitet. 

Für Bürgerinnen und Bürger aus allen Landkreisen Hessens stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Hotline gerne zur Verfügung, bei konkreten Verdachtsfällen sind die örtlichen Gesundheitsämter für die weiteren Maßnahmen zuständig. Das zuständige Gesundheitsamt finden Sie über das PLZ-Tool External Linkdes Robert Koch-Instituts.