Auffrischimpfung

Auffrischimpfung

Informationen zum Coronavirus SARS-CoV-2

Auffrischimpfung

Impfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2, Booster-Impfung, Auffrischimpfung
Auffrischimpfung © Holger Menzel

In Frankfurt steigen die Fallzahlen an Corona-Infektionen derzeit weiter an. Umso wichtiger ist daher ein ausreichender Impfschutz. Das Gesundheitsamt bietet neben dem Angebot im ImpfzentrumInternal Link zahlreiche SonderimpfaktionenInternal Link im ganzen Stadtgebiet an.

 

  • Auffrischimpfungen empfiehlt die STIKO in der Regel nach sechs Monaten.
  • Eine zweite Auffrischimpfung empfiehlt die STIKO derzeit nur für besondere Personengruppen.

 

Das Gesundheitsamt stellt auf dieser Seite Fragen und Antworten zum Thema Auffrischimpfung bereit. Diese werden regelmäßig aktualisiert und ergänzt.

 

Das RKI stellt die wichtigsten Infos zum Thema Impfen kurz und knapp als Faktenblätter zur Verfügung: 

Faktenblatt zum Impfen bei Kindern und JugendlichenExternal Link

Faktenblatt zum Impfen bei ErwachsenenExternal Link

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Fragen und Antworten

Wer kann seine COVID-19-Impfung auffrischen lassen?

Die STIKO empfiehlt eine Booster-Impfung für alle Personen ab 12 Jahren. Außerdem wird eine Auffrischimpfung für Kinder im Alter von 5 bis 11 Jahren empfohlen, wenn sie unter Vorerkrankungen leiden.

Wer erhält eine zweite Auffrischimpfung?

Die STIKO empfiehlt nach sechs Monaten eine zweite Auffrischimpfung für folgende Personengruppen:

  • Menschen ab 60 Jahren
  • Bewohner:innen und Betreute in Einrichtungen der Pflege
  • Menschen mit Grunderkrankungen, die das Risiko für schwere Krankheitsverläufe erhöhen, ab fünf Jahren
  • Menschen mit einem Risiko für schwere COVID-19-Verläufe durch Vorerkrankungen ab 5 Jahren
  • Menschen in Einrichtungen der Eingliederungshilfe mit einem erhöhten Risiko für schwere Krankheitsverläufe
  • Tätige in medizinischen und Pflegeeinrichtungen (insbesondere mit direktem Kontakt zu Patient:innen und Bewohner:innen) 

Die zweite Auffrischimpfung gemäß STIKO ist sowohl im Impfzentrum FrankfurtInternal Link als auch bei den Sonderimpfaktionen Internal Linkerhältlich.

Wo erhalte ich eine Auffrischimpfung?

Die Auffrischimpfung kann in Hausarztpraxen durchgeführt werden. Jede:r, für die/den eine Impfempfehlung der STIKO gilt, kann diese auch im Impfzentrum SüdInternal Link und bei den SonderimpfaktionenInternal Link bekommen, wo gefährdete Personen aber bevorzugt geimpft werden.

Impfzentrum Süd
Seehofstraße 41Sachsenhausen
(ehemaliges Gebäude des Stadtschulamtes)
Öffnungszeiten: täglich von 12 bis 19 Uhr
Zur AnmeldungExternal Link

Wann sollte ich meine COVID-19-Impfung auffrischen lassen?

Für die erste und die zweite Auffrischimpfung empfiehlt die STIKO in der Regel einen Mindestabstand von sechs Monaten nach der Grundimmunisierung, also im Allgemeinen nach der zweiten Impfung. In begründeten Einzelfällen ist eine Verkürzung des Impfabstandes auf vier Monate möglich.

Welcher Impfstoff wird verwendet?

Im Impfzentrum und bei den Sonderimpfaktionen kann zwischen den mRNA-Impfstoffen von Moderna und BioNTech gewählt werden. 

Für Menschen unter 30 Jahren sowie Schwangere gilt weiterhin die STIKO-Empfehlung, sich mit dem Impfstoff von BioNTech impfen zu lassen.

Wann sollte ich meine Auffrischimpfung erhalten, wenn ich geimpft und außerdem genesen bin?

Sowohl die COVID-19-Impfung als auch eine SARS-CoV-2-Infektion gelten als "immunologische Ereignisse". Eine Grundimmunisierung besteht aus zwei solcher Ereignisse, d.h. entweder zwei Impfungen oder eine Impfung und eine Infektion. Die STIKO empfiehlt die Auffrischimpfung sechs Monate nach vollständiger Grundimmunisierung. In begründeten Einzelfällen sind auch Auffrischimpfungen nach vier Monaten möglich.

Eine Übersicht über den Zeitpunkt für eine Auffrischimpfung finden Sie auf der Seite Zusammen gegen CoronaExternal Link.

Sollte vor der Auffrischimpfung ein Antikörpertest durchgeführt werden?

Das RKI empfiehlt keine generelle Antikörperbestimmung, da noch nicht bekannt ist, ab welchem Wert ein ausreichender Schutz besteht. Auch bei ausreichender Immunität sieht das RKI keine Sicherheitsbedenken bei der Auffrischimpfung.

Bei Personen mit Immunschwäche kann ein solcher Test sinnvoll sein, dies sollte mit dem behandelnden Arzt/der behandelnden Ärztin besprochen werden.