Auffrischimpfung

Auffrischimpfung

header image

Informationen zum Coronavirus SARS-CoV-2

Auffrischimpfung

Impfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2, Booster-Impfung, Auffrischimpfung
Auffrischimpfung © Holger Menzel

In Frankfurt steigen die Fallzahlen an Corona-Infektionen derzeit weiter an. Umso wichtiger ist daher ein ausreichender Impfschutz. Das Gesundheitsamt bietet neben dem Angebot im ImpfzentrumInternal Link zahlreiche SonderimpfaktionenInternal Link im ganzen Stadtgebiet an. Die Ständige Impfkommission (STIKO)External Link empfiehlt eine Auffrischimpfung (sogenannte „Booster-Impfung“) für Personen ab 18 Jahren. In Frankfurt werden besonders gefährdete Personengruppen bevorzugt geimpft.

 

Hinweis: Bei den Sonderimpfaktionen werden Auffrischimpfungen (Booster-Impfungen) momentan nur für Personen angeboten, die laut STIKO prioritär geimpft werden sollen (Personen mit Immunschwäche Personen im Alter von ≥ 70 Jahren, Bewohner:innen und Betreute in Einrichtungen der Pflege für alte Menschen sowie Personal in medizinischen und pflegerischen Einrichtungen).

 

Das Gesundheitsamt stellt auf dieser Seite Fragen und Antworten zu diesem Thema bereit. Diese werden regelmäßig aktualisiert und ergänzt. Alle Infos sind außerdem in einem Infoblatt Auffrischimpfung (pdf , 991KB)Download Link zusammengefasst. 

inhalte teilen

Fragen und Antworten

Wer kann seine COVID-19-Impfung auffrischen lassen?

Die STIKO empfiehlt eine Booster-Impfung für alle Personen ab 18 Jahren. Im Impfzentrum Frankfurt werden folgende gefährdete Personengruppen bevorzugt geimpft:

  • Personen ab einem Alter von 70 Jahren
  • Personen mit Immunschwäche
  • Bewohner:innen und Betreute in Alten- und Pflegeeinrichtungen
  • Pflegepersonal, das unmittelbar mit älteren Menschen oder Menschen mit erhöhten Risiko für schwere Krankheitsverläufe in Kontakt steht
  • Personal in medizinischen Einrichtungen mit direktem Patientenkontakt

Generell können auch alle anderen Personen eine Auffrischimpfung erhalten. Die Stadt Frankfurt ist derzeit dabei, die Impfkapazitäten weiter auszuweiten. Aufgrund der steigenden Nachfrage ist aber mit langen Wartezeiten zu rechnen.

Außerdem spricht die STIKO eine Impfempfehlung mit einem mRNA-Impfstoff für alle Personen aus, die die Einmalimpfung mit Janssen, dem Wirkstoff der Firma Johnson & Johnson, erhalten haben. Die Impfung wird ab vier Wochen nach der ersten Impfung empfohlen.

Wo erhalte ich eine Auffrischimpfung?

Die Auffrischimpfung sollte hauptsächlich in Hausarztpraxen durchgeführt werden. Jede:r, für die/den eine besondere Impfempfehlung der STIKO gilt, kann diese auch im ImpfzentrumInternal Link bekommen, wo gefährdete Personen aber bevorzugt geimpft werden. Gleiches gilt für Personen, die ihren Impfschutz nach einer Einmalimpfung mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson auffrischen möchten. 

Bei den SonderimpfaktionenInternal Link werden Auffrischimpfungen (Booster-Impfungen) momentan nur für Personen angeboten, die laut STIKOExternal Link prioritär geimpft werden (Personen mit Immunschwäche Personen im Alter von ≥ 70 Jahren, Bewohner:innen und Betreute in Einrichtungen der Pflege für alte Menschen sowie Personal in medizinischen und pflegerischen Einrichtungen).

Impfzentrum Frankfurt
Messe Frankfurt am Main (Ludwig-Erhard-Anlage 1)
Halle 1.2 (Eingang City)
Öffnungszeiten: täglich von 12 bis 19 Uhr

Sonderimpfaktion Hauptwache
B-Ebene (Eingang Roßmarkt)
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 8 bis 19 Uhr

Achtung! Aktuell ist aufgrund der steigenden Nachfrage mit längeren Wartezeiten zu rechnen.

Wann sollte ich meine COVID-19-Impfung auffrischen lassen?

Die Booster-Impfung ist ab sechs Monaten nach der Grundimmunisierung, also nach der  zweiten Impfung, möglich. Die Einmalimpfung mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson sollte frühestens vier Wochen später mit einem mRNA-Imstoff ergänzt werden.

Eine Verkürzung des Impfabstandes auf 5 Monate kann im Einzelfall oder wenn genügend Kapazitäten vorhanden sind erwogen werden.

Muss ich mich direkt nach sechs Monaten „boostern“ lassen?

Wenn die sechs Monate bereits rum sind, besteht trotzdem nicht direkt Grund zur Panik. Die meisten Menschen, die nicht zu den gefährdeten Gruppen gehören, sind durch eine 2-fach-Impfung nach wie vor gut geschützt. Die Auffrischimpfung kann den Impfschutz aber wieder deutlich erhöhen.

Welcher Impfstoff wird verwendet?

Sowohl im Impfzentrum als auch bei den Sonderimpfaktionen werden die mRNA-Impfstoffe von BioNTech und Moderna verwendet.

Sollte vor der Auffrischimpfung ein Antikörpertest durchgeführt werden?

Das RKI empfiehlt keine generelle Antikörperbestimmung, da noch nicht bekannt ist, ab welchem Wert ein ausreichender Schutz besteht. Auch bei ausreichender Immunität sieht das RKI keine Sicherheitsbedenken bei der Auffrischimpfung.

Bei Personen mit Immunschwäche kann ein solcher Test sinnvoll sein, dies sollte mit dem behandelnden Arzt/der behandelnden Ärztin besprochen werden.