Equal Pay

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10. März ist Equal Pay Day: Frauen verdienen 18 Prozent weniger

Video des Aktionsbündnisses zum Equal Pay Day online

Zwei rote Ballons mit dem Aufdruck Equal Pay Day mit Römer im Hintergrund
© Stadt Frankfurt am Main

Der Aktionstag fand pandemiebedingt dieses Jahr digital statt. Das diesjährige Motto des Equal Pay Day lautete „Game Changer, mach dich stark für Equal pay“.

 

"Equal Pay sofort" fordert das Frauenreferat in seiner Equal Pay Slide Story unter Klischeefreie-Zone-FFMExternal Link

 

Hier geht es zum aktuellen Film des Frankfurter Aktionsbündnis:
Equal Pay DayExternal Link

 

Seit 2008 gibt es auch in Deutschland den "Equal Pay Day", den Aktionstag für die gleiche Bezahlung von Frauen und Männern und noch immer verdienen Frauen hier durchschnittlich 18 Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen. Es klafft eine Lücke von rund 4 Euro pro Stunde, die sich über die Lebensarbeitszeit auf über 450.000 Euro summiert und zu einer durchschnittlichen Rentenlücke von über 40 Prozent führt.

 

Der Equal Pay Day markiert symbolisch diesen geschlechtsspezifischen Gehaltsunterschied. Die Lohnlücke von 18 Prozent ergibt umgerechnet 66 Tage, die Frauen umsonst arbeiten. Deutschland gehört damit weiterhin zu den Schlusslichtern Europas in Sachen Lohngerechtigkeit und ist von tatsächlicher Chancengleichheit und Gleichberechtigung weit entfernt. Die Gründe für die enorme Gehaltsschere sind vielfältig:

 

  • Die häusliche Arbeitsteilung ist nach wie vor traditionell geprägt, Frauen leisten mehr unbezahlte Arbeit als Männer;
  • Berufliche Auszeiten und Teilzeitarbeit, häufig zur Erledigung unbezahlter Sorgearbeit;
  • Schlechte Karriere- und Aufstiegschancen durch Unterbrechung und Teilzeit;
  • Ein geringer Frauenanteil in Führungspositionen
  • Ein generell niedriges Lohnniveau bei Berufen mit hohem Frauenanteil
  • Lohndiskriminierung innerhalb der Berufe, sogar in Vollzeit verdienen Frauen bis zu 950 Euro weniger als ihre männlichen Kollegen.

 

Das Frankfurter Frauenreferat, die Business and Professional Women, viele Frankfurter Organisationen, Vereine und Verbände kämpfen gemeinsam für Lohngleichheit und eine faire Verteilung von bezahlter und unbezahlter Arbeit.

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Pressemitteilung