Gewaltschutzgesetz

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Aktuelles

Frauen vor häuslicher Gewalt schützen

Stadträtin Rosemarie Heilig und Stadträtin Prof. Daniela Birkenfeld stellen Hilfe und kurzfristige Notplätze sicher

Frauendezernentin Rosemarie Heilig und Sozialdezernentin Prof. Daniela Birkenfeld setzen sich dafür ein, dass Frauen und Kinder zuverlässigen Schutz und Hilfe bei häuslicher und sexueller Gewalt erhalten. In 2019 waren in Frankfurt laut Kriminalstatistik 1238 Frauen von häuslicher Gewalt betroffen, wobei die Dunkelziffer höher eingeschätzt wird. In Frankfurt gibt es ein breites Hilfsangebot.

Wie sieht die Versorgung in Zeiten von Corona aus? In Gesprächen zwischen den Dezernaten, dem Frauenreferat, den Beratungsstellen und Frauenhäusern wurde deutlich, dass sich die Frauenhäuser durch Hygienemaßnahme an die aktuelle Situation angepasst haben und nach wie vor für Frauen und Kinder zur Verfügung stehen. Frauen- und Sozialdezernat haben darüber hinaus Vorkehrungen abgestimmt, damit bei eventuell steigendem Bedarf an Frauenhausplätzen kurzfristig Notplätze zur Verfügung gestellt werden können. Das Frauenreferat und das Jugend- und Sozialamt sind mit der Polizei und den Beratungsstellen im regelmäßigen Kontakt, um rechtzeitig handeln zu können.

Daniela Birkenfeld: „Durch die Beschränkungen zur Bekämpfung von Corona haben zurzeit viele Beherbergungsbetriebe freie Kapazitäten und sind bereit dazu, auch kurzfristig Zimmerkontingente für schutzbedürftige Frauen und Kinder zu vermieten. Der Frankfurter Verein für soziale Heimstätten, der zwei der drei Frauenhäuser in der Stadt betreibt, würde die Betreuung der Frauen gewährleisten. So können wir schnell handeln, wenn der Bedarf steigen sollte.“

Rosemarie Heilig: „Ich möchte Frauen und Mädchen ermutigen, sich frühzeitig Hilfe zu holen. Auch Nachbarn oder Freunde können sich an die Beratungsstellen wenden und sich Unterstützung holen.“

In vielen Fällen müssen Frauen und Kinder, die von häuslicher Gewalt betroffen sind, nicht die eigene Wohnung verlassen. Die Polizei kann ein Näherungs- und Kontaktverbot gegen den Täter aussprechen. Nach dem Motto: „Wer schlägt, der geht“ macht das Gewaltschutzgesetz das möglich: der Täter muss die gemeinsame Wohnung verlassen und darf sich der Partnerin nicht nähern.

Auch eine aufmerksame Nachbarschaft kann schützen. Wenn Bürger*innen häusliche Gewalt mitbekommen, sollten sie unter 110 die Polizei rufen.

Informationsbroschüren zur häuslichen Gewalt und dem Gewaltschutzgesetz sind in verschiedenen Sprachen auf der Webseite des Frauenreferates eingestellt: GewaltschutzInternal Link

 

Weitere Informationen bei Gabriele Wenner unter Telefon: (069) 212 35319 oder per Mail: info.frauenreferat@stadt-frankfurt.de

 

 

 

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