Neue Drogentrends bei Frankfurter Schülerinnen und Schülern

Neue Drogentrends bei Frankfurter Schülerinnen und Schülern

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Aktuelles Archiv

Neue Drogentrends bei Frankfurter Schülerinnen und Schülern

Jugendgruppe
Schülergruppe © Drogenreferat Stadt Frankfurt am Main

Die Auswertung der aktuellen Drogentrendstudie Monitoring System Drogentrends 2015 (MoSyD) ist abgeschlossen. Stadtrat Stefan Majer stellte die Ergebnisse gemeinsam mit dem Drogenreferat und Sozialforscher Dr. Bernd Werse von der Goethe-Universität Frankfurt am Main bei einer Pressekonferenz am 14. November 2016 vor.

 

Nach den aktuellen Befragungen setzt sich beispielsweise der Trend fort, dass Jugendliche weniger zu Alkohol und herkömmlichen Zigaretten greifen, dafür steigt der regelmäßige, intensive Cannabiskonsum weiter an. Auch Ecstasy und Speed spielen für mehr Jugendliche wieder eine Rolle. Umgekehrt nehmen immer mehr Jugendliche überhaupt keine Drogen - weder legale noch illegale – und auch das Alter beim Erstkonsum ist seit Studienbeginn signifikant gestiegen.

 

Bereits seit 2002 lässt das Drogenreferat vom Centre for Drug Research der Goethe Universität jedes Jahr 1500 Schülerinnen und Schüler zu ihrem Drogenkonsum und ihrem Freizeitverhalten befragen. Bis heute ist Frankfurt am Main die einzige Stadt in Deutschland mit einem derart engmaschigen und lückenlosen Drogenmonitoring, das es ermöglicht, fast in Echtzeit auf neue Trends zu reagieren. Die Studie ist deshalb nicht nur für das Drogenreferat der Stadt Frankfurt am Main eine wichtige Grundlage für ihre suchtpräventiven Programme und Angebote der Drogenhilfe. Die Frankfurter Studie wird auch immer im Drogen- und Suchtbericht der Bundesdrogenbeauftragten und im Reitoxbericht des nationalen Knotenpunktes für die Europäische Drogenbeobachtungsstelle als Datenquelle erwähnt. Nicht zuletzt spielen die MoSyD-Ergebnisse im europäischen Frühwarnsystem Drogen eine zentrale Rolle.

 

Die Studie mit allen Ergebnissen und Trends inklusive einer Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse erhalten Sie ab sofort beim Drogenreferat der Stadt Frankfurt: Alte Mainzer Gasse 37, 60311 Frankfurt am Main, Tel.: 069/212-30124, E-Mail: drogenreferat@stadt-frankfurt.de

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MoSyD Jahresbericht 2015