BE.U! – Wissen macht Eltern stark und Kinder sicher

BE.U! – Wissen macht Eltern stark und Kinder sicher

header image

Aktuelles Archiv

BE.U! – Wissen macht Eltern stark und Kinder sicher

Drogenreferat der Stadt Frankfurt wirbt mit Plakaten für neue Webseite, die Jugendliche und Eltern sachlich und unterhaltsam über alle Fragen rund um Alkohol, Drogen und Medienkonsum informiert.

BE.U! – Wissen macht Eltern stark und Kinder sicher
BE.U! – Wissen macht Eltern stark und Kinder sicher © Stadt Frankfurt am Main, Foto: ohne Angabe

BE.U! - von heute an (12.04.2013) prangen die drei Buchstaben von Plakaten überall in der Stadt.

Dahinter verbirgt sich weder der Name einer neuen Popgruppe noch der Titel eines neuen Jugendmagazins. BE.U! – Sei du! – ist Titel einer Kampagne mit neuer Webseite des Drogenreferats der Stadt, die Eltern und Jugendliche sachlich, leicht verständlich und unterhaltsam über alle Fragen rund um Alkohol, Drogen, Doping, Medienkonsum oder Glücksspiel informiert.

 

Ist Alkohol auf einer Geburtstagsfeier von 15-Jährigen okay?Verbringt mein Kind zu viel Zeit mit Computerspielen, Facebook und Co? Wie verhalte ich mich, wenn ich den Eindruck habe, dass mein Kind Drogen nimmt? Was verbirgt sich hinter modischen Räuchermischungen mit Fantasienamen wie „Angel Dust“ oder „Monkees go Banana“? Welche Risiken sind mit ihrem Konsum verbunden? Sind sie wirklich legal?

Auf diese und viele andere Fragen gibt die Webseite www.be-u-online.de Antworten. Übersichtlich und systematisch aufgebaut, können sich Jugendliche und Eltern durch alle Themen klicken, finden dabei Infos zu Wesen und Wirkung von Substanzen, zur Rechtslage, können in Quiz oder Selbsttests Wissen und eigene Verhaltensweisen prüfen, erhalten Verhaltens- und Erziehungstipps sowie Adressen und Links für gezielte Beratungsangebote und Hilfen zu aktuellen suchtpräventiven Themen.

 

Die Kampagne BE.U! wurde 2006 vom städtischen Drogenreferat in Kooperation mit der Frankfurter Akademie für Kommunikation und Design gestartet. Ziel ist, über aktuelle Drogen- und Freizeittrends, die in Frankfurt jährlich im Rahmen der MoSyD-Studie erforscht werden, sachlich zu informieren. „Wir wollen Eltern Wissen an die Hand geben und sie damit unterstützen“, sagt Gesundheitsdezernentin Rosemarie Heilig. „Elternsein im 21. Jahrhundert ist komplizierter geworden. Die Freizeit- und Medienwelten unserer Kinder verändern sich rasant und viele Eltern fühlen sich schlicht überfordert bei Facebook oder der Flut von Computerspielen den Überblick zu behalten, wann etwas bedenklich oder gefährlich wird für ihr Kind.“ Gleiches gelte auch für das Thema Alkohol und Drogen: „Viele Eltern von Heranwachsenden, die anfangen abends mit Freunden wegzugehen, sind verunsichert durch Schlagzeilen über Komasaufen unter Jugendlichen oder neue Drogen, die übers Internet verkauft werden.“

 

Besonders wichtig ist es der Gesundheitsdezernentin, dass sich die Webseite mit Infos, Wissensquizes oder Selbsttests auch an Jugendliche direkt wendet. „Dass Jugendliche vieles ausprobieren gehört zum Erwachsenwerden, aber sie müssen lernen, verantwortlich mit sich umzugehen, dazu gehört, dass sie gut informiert sind und über Risiken Bescheid wissen.“

 

Weitere Informationen finden Sie unter www.be-u-online.de

inhalte teilen