„Diese Krise bewältigen wir nur gemeinsam“

„Diese Krise bewältigen wir nur gemeinsam“

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Oberbürgermeister

„Diese Krise bewältigen wir nur gemeinsam“

Oberbürgermeister fordert Solidarität und Zusammenhalt in der Krise

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OB Peter Feldmann, Pressefoto, Porträt am Kaisersaal © Stadt Frankfurt am Main, Foto: Frank Widmann

Liebe Frankfurterinnen und Frankfurter,

wir alle durchleben derzeit sehr schwierige und belastende Zeiten. Im Lauf der Geschichte treten immer wieder Zäsuren und Einschnitte auf, die unser Leben in ein „Vorher“ und „Nachher“ teilen; die Corona-Pandemie ist solch ein Ereignis. Die damit einhergehenden Einschnitte im öffentlichen und privaten Leben kann man nicht von heute auf morgen verinnerlichen oder akzeptieren. Doch damit wir möglichst bald zur Normalität zurückkehren können, müssen wir diese Restriktionen ernst nehmen und konsequent umsetzen. Sie sind nötig, um uns, unsere Familien und unsere Freunde, unsere Nachbarn aber auch uns völlig Unbekannte vor einer Infektion und den damit verbundenen Folgen zu schützen. In Frankfurt sehe ich bereits viel Engagement und viele zeigen sich solidarisch mit Menschen, deren Arbeit essenziell für die Bewältigung der Krise ist. Diesen Zusammenhalt brauchen wir jetzt mehr denn je, um die Ausbreitung des Virus weiter einzudämmen und dem medizinischen Personal die Zeit zu geben, die sie in dieser Situation benötigen. Auch aus diesem Grund gehen wir, als Stadtverwaltung Frankfurt, vehement gegen Hamsterkäufe und Panikmache vor.

Die Dezernate und Ämter arbeiten – teilweise vom Büro, teilweise von zuhause aus – trotz erschwerter Bedingungen für Sie auf Hochtouren, beantworten Anfragen, geben Auskünfte und Tipps und setzen im Eiltempo wichtige Beschlüsse um. Ich bitte Sie daher: Haben Sie Vertrauen in die Institutionen der Stadt, und befolgen Sie die Anweisungen und Regelungen, die angeordnet wurden. So tun wir alles in unserer Kraft Stehende, um unserer kommunalen Wirtschaft unter die Arme zu greifen und Handwerk, Handel, Gastronomie und Kreative zu unterstützen. Das Ziel, negative ökonomischen Folgen auf ein Minimum zu reduzieren, ist eines der zentralen Leitmotive unseres Handelns. So haben etwa Kassen- und Steueramt steuerliche Hilfsangebote erarbeitet, um schnelle und unbürokratische Hilfe sicherzustellen.

Allen, die sich in häuslicher Quarantäne befinden, möchte ich viel Kraft und Geduld zusprechen. Die Einschränkungen sind temporär. In der Zwischenzeit sollten wir derzeitige Lage als Chance sehen, das Beste daraus zu machen: Besinnen wir uns auf uns selbst, unsere Familie und alle, die uns nahestehen. Helfen wir den Älteren und Schwächeren, die gerade jetzt auf unsere Hilfe angewiesen sind!

 

Gelebte Solidarität ist der Schlüssel zur Überwindung dieser Krise. So werden wir Seite an Seite – mit gebotenem Abstand – diese große Herausforderung bestehen, um wieder zur Normalität zurückzukehren und unser Leben in dieser Stadt wieder so genießen zu können, wie wir es gewohnt sind.

 

Wie rasch und auf welche Weise wir die Herausforderungen meistern ist noch ungewiss. Ob wir gestärkt aus der Krise herausgehen werden, liegt an uns und Ihnen.

Lassen Sie uns daher solidarisch sein und sagen wir #wirbleibenzuhause. Frankfurt ist stark!

Ihr Oberbürgermeister

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