Kolumne von OB Peter Feldmann ► Frankfurt am Main

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Oberbürgermeister

Jetzt brauchen die Helfer unsere Hilfe

Liebe Frankfurterinnen und Frankfurter,

geht es Ihnen auch so? Bei jedem Wochenendeinkauf kommen auf die Rechnung ein paar Euro dazu. Die Preise steigen. Das wird für viele zum Problem. Leider auch für unsere Frankfurter Tafel, die bedürftige Mitmenschen mit Lebensmitteln versorgt – und damit für alle, die schon vor der galoppierenden Inflation kaum über die Runden kamen.

Um bis zu 80 Prozent sind die Lebensmittelspenden für die Tafeln zurückgegangen, weil Supermärkte und Discounter knapper kalkulieren. Zugleich steigt die Zahl derer, die Hilfe brauchen. Reichte das Gehalt eben noch gerade so, ist es nun zu wenig, um die Familie über die Runden zu bringen. Hinzu kommen die gestiegenen Energiekosten, die das eh schon knapp bemessene Budget der Tafeln dramatisch schrumpfen lassen.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Frankfurter Tafel sind für mich Helden. Sie sind für diejenigen da, die wir nur allzu gerne übersehen. Menschen, die ein Schicksalsschlag aus der Bahn geworfen hat. Ältere, deren schmale Rente nicht zum Leben reicht. Alleinerziehende, bei denen es trotz Spagat zwischen Job und Kindern am Ende des Monats knapp wird.

Jetzt brauchen die Helfer unsere Hilfe.

Ich bitte Sie: Greifen Sie ihnen unter die Arme. Mit einer Spende, einer Sammel-Aktion – oder indem Sie selbst mit anpacken. Vielleicht haben Sie ja auch ein Geschäft, bei dem am Ende des Tages Lebensmittel über sind. Dann ist jetzt die Zeit, sich einen Ruck zu geben. Machen Sie mit. Werden Sie Helfer-Helfer. Werden Sie Heldin oder Held. Was Sie dazu wissen müssen, finden Sie unter https://frankfurter-tafel.deExternal Link.

Herzlichen Dank!

Ihr
Peter Feldmann

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