KA 19 vom 17.01.2012 Umrüstung von Ampelanlagen bzw. Anregung zur Verringerung der Energiekosten (Ostendstraße 72-60 und Windeckstraße 62-52)

KA 19 vom 17.01.2012 Umrüstung von Ampelanlagen bzw. Anregung zur Verringerung der Energiekosten (Ostendstraße 72-60 und Windeckstraße 62-52)

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KAV 2012 Anregungen und Anfragen

KA 19 vom 17.01.2012 Umrüstung von Ampelanlagen bzw. Anregung zur Verringerung der Energiekosten (Ostendstraße 72-60 und Windeckstraße 62-52)

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© Stadt Frankfurt Main

Frankfurt a. M., 17.01.2012

 

Anregung an den Magistrat der Stadt Frankfurt am Main

 

Gemäß dem Beschluss der Kommunalen Ausländer- und Ausländerinnenvertretung (KAV) der 11. öffentlichen ordentlichen Plenarsitzung vom 16.01.2012 wird der Magistrat gebeten, die Ampelanlagen der Kreuzung (Ostendstraße 72-60 und Windeckstraße 62-52) zu überprüfen.

 

Wie viele Ampelanlagen in Frankfurt am Main auf die stromsparende LED-Technik umgerüstet wurden?

 

Begründung:

Die Stadt Frankfurt am Main bewirbt sich für das Jahr 2014 um den Titel: „Europäische Grüne Hauptstadt“. Der Magistrat will damit aufzeigen, wie „grün“ die Stadt heute schon ist und die nachhaltige Stadtentwicklung fördern. Dazu gehört auch die Einsparung von Stromkosten. Ampelanlagen mit der modernen LED-Technik ausgestattet, benötigen nicht nur deutlich weniger Strom, sie sind auch in der Wartung günstiger, da die Leuchtdioden viel länger und heller als herkömmliche Glühbirnen leuchten. Sie benötigen weniger Energie und sind auch bei starkem Sonnenlicht durch ihre Helligkeit besser erkennbar.

 

Ampelanlagen sind kostenintensiv und belasten die Umwelt, da die Ampelstopps sie belasten, denn auch im Stand verbraucht ein Fahrzeug Kraftstoff und stößt Kohlendioxid (CO2) aus.

Die zwei Ampelanlagen an der Kreuzung (Ostendstrasse 72-60 und Windeckstrasse 62-52) regeln den Verkehr auf einer Einbahnstraße (1. Abbildung). Die Kreuzung kann von rechts nicht eingefahren werden. Links gibt es eine kleine Nebenstrasse, die nicht so oft befahren wird (2. Abbildung).

Braucht man zwei Ampelanlagen auf einer Nebenstraße (3. Abbildung)? Das Verkehrsamt wird gebeten zu überprüfen, ob man durch die Abschaltung einer der beiden Ampelanlagen (die linke Ampelanlage ist sehr gut zu sehen und scheint ausreichend zu sein) oder sogar durch die Abschaltung von beiden Ampelanlagen bzw. Fußgängerampelanlagen und die Einrichtung eines Zebrastreifens zur Regelung des Verkehrs durch Verkehrszeichen einen enormen Einspareffekt erzielen würde. Selbstverständlich hat dabei die Verkehrssicherheit die oberste Priorität.

 

gez. Enis Gülegen

(Vorsitzender der KAV)

Stellungnahme des Dez. VI -Verkehr-

Amt/Betrieb: - Straßenverkehrsamt -

Frankfurt a. M., 02.04.2012

 

Der Magistrat hat die nachstehende Stellungnahme am 20.04.2012 zur Kenntnis genommen.

 

Der Magistrat beabsichtigt, die in der Anregung beispielhaft genannten Lichtsignalanlagen abzubauen, da die Verkehrssicherheit auch mit geringeren baulichen Maßnahmen gewährleistet werden kann. Zur Realisierung dieser Absicht ist jedoch ein positives Votum der Kommission zur Schulwegsicherung und des zuständigen Ortsbeirats notwendig.

 

Bislang wurden in Frankfurt am Main bereits 177 Signalanlagen mit energiesparender LED-Technik ausgestattet. Dies entspricht 22 % des Gesamtbestands.

 

gez. Stefan Majer

(Stadtrat)

 

Beschluss der Kommunalen Ausländer- und Ausländerinnenvertretung, 16. Sitzung vom 11.06.2012, Annahme

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