KA 35 vom 02.09.2008 Zahl der in die Regelschulen reintegrierten Sonderschülerinnen und Sonderschüler endlich ermitteln!

KA 35 vom 02.09.2008 Zahl der in die Regelschulen reintegrierten Sonderschülerinnen und Sonderschüler endlich ermitteln!

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KAV 2008 Anregungen und Anfragen

KA 35 vom 02.09.2008 Zahl der in die Regelschulen reintegrierten Sonderschülerinnen und Sonderschüler endlich ermitteln!

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© Stadt Frankfurt Main

Frankfurt a.M., 02.09.2008

 

Anfrage an den Magistrat der Stadt Frankfurt am Main

 

Gemäß dem Beschluss der Kommunalen Ausländer- und Ausländerinnenvertretung (KAV) der 29. öffentlichen ordentlichen Plenarsitzung vom 01.09.2008 wird der Magistrat gebeten, folgende Fragen zu beantworten:

 

Vorg.:

Zahl der in die Regelschulen reintegrierten Sonderschülerinnen und Sonderschüler endlich ermitteln!Bericht des Magistrats vom 07.07.2008, B 408

 

Dem Bericht des Magistrats ist zu entnehmen, dass (s. Tabellen, Rückschulungen aus den Förderschulen) insgesamt für 26 Schülerinnen und Schüler die Rückschulung aus Förderschulen durchgeführt wurde.

 

Der Magistrat wird gebeten nachfolgende Fragen zum oben genannten Bericht ergänzend zu beantworten:

 

1. Warum werden diese Schülerinnen und Schüler als Rückschulungen ausgewiesen, wenn sie weiterhin an Förderschulen unterrichtet werden?

 

2. An welche Förderschulen werden diese Schülerinnen und Schüler überwiesen und aus welchen Gründen werden sie nicht an einer Regelschule reintegriert?

 

3. Wie hoch ist die Anzahl und prozentuale Quote der tatsächlich reintegrierten Schülerinnen und Schüler an Regelschulen?

 

gez. Enis Gülegen

(Vorsitzender der KAV)

Stellungnahme des Dez. II –Bildung und Frauen–

Amt/Betrieb: 40.52.1 –Stadtschulamt–

Frankfurt a. M., 29.10.2008

 

Der Magistrat hat die nachstehende Stellungnahme am 14.11.2008 zur Kenntnis genommen.

 

Zur Frage 1

Schülerinnen und Schüler werden den Förderschulen zugewiesen, wenn ein bestimmter sonderpädagogischer Förderbedarf festgestellt wird. Dieser Förderbedarf ist sehr unterschiedlich und reicht von Sinnesschädigungen bis zur Lern- und Erziehungshilfe.

Bei den in den Rückschulungsstatistiken ausgewiesenen Schülerinnen und Schülern, die an eine andere Förderschule wechselten, handelt es sich ausschließlich um Schülerinnen und Schüler, bei denen ein anderer sonderpädagogischer Förderbedarf festgestellt wurde.

 

Ziel des dem Bericht B 408 zugrunde liegenden Antrages war es auch, den Erfolg der Förderschulen zu prüfen. Die Feststellung, dass ein bestimmter sonderpädagogischer Bedarf nicht mehr gegeben ist, muss ebenfalls als ein Erfolg gesehen werden.

 

Zur Frage 2

Die Schülerinnen und Schüler werden aufgrund des neu festgestellten Förderbedarfs den entsprechenden Schulen zugewiesen.

 

Zur Frage 3

Die Schülerinnen und Schüler, die einer anderen Förderschule zugewiesen wurden, sind in der Gesamtzahl der Rückschulungen nicht erhalten und haben deshalb keine Auswirkungen auf die Quote.

 

gez. Jutta Ebeling

(Stadträtin)

 

Beschluss der Kommunalen Ausländer- und Ausländerinnenvertretung, 32 Sitzung vom 12.01.2009, Kenntnisnahme

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