KA 7 vom 16.01.2007 Was gehört zur Gesundheitsversorgung in der Stadt?

KA 7 vom 16.01.2007 Was gehört zur Gesundheitsversorgung in der Stadt?

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KAV 2007 Anregungen und Anfragen

KA 7 vom 16.01.2007 Was gehört zur Gesundheitsversorgung in der Stadt?

Frankfurt a.M., 16.01.2007

 

Anfrage an den Magistrat der Stadt Frankfurt am Main

 

Gemäß Beschluss der Kommunalen Ausländer- und Ausländerinnenvertretung (KAV) der 11. öffentlichen ordentlichen Plenarsitzung am 15.01.2006 wird der Magistrat gebeten, folgende Anfrage zu beantworten:

 

1. Werden Menschen, die zum Gesundheitsamt kommen und auch seelsorgerische Hilfe benötigen, an entsprechende Dienste weitervermittelt?

2. Wenn ja, sind auch muslimische Dienste in diesem Verteiler?

3. Wenn ja, welche sind das?

 

Begründung:

 

Viele Menschen, die gesundheitliche Hilfe benötigen, brauchen darüber hinaus auch seelischen Beistand. Wie geht das Gesundheitsamt damit um?

Es wäre begrüßenswert, wenn das Gesundheitsamt selbst auch eine Seelsorge anbieten würde, welche im weitesten Sinne auch zur Gesundheitsversorgung zählt. Da dies nicht der Fall ist, müssten die Klienten an entsprechende Dienste vermittelt werden und dazu zählen auch religiöse Dienste nicht-christlicher Art.

 

gez. Enis Gülegen

(Vorsitzender der KAV)

 

Stellungnahme des Dez. X –Umwelt und Gesundheit–

Amt/Betrieb: 53 –Stadtgesundheitsamt

Frankfurt a. M., 07.03.2007

Der Magistrat hat die nachstehende Stellungnahme am 23.03.2007 zur Kenntnis genommen.

Eine Vermittlung seelsorgerischer Dienste findet bisher nur im Rahmen des Gesundheitshilfeprojekts „Afrikasprechstunde Statt. Hier wird auf Nachfrage ein christlicher Seelsorger als Ansprechpartner zur Verfügung gestellt.

 

Eine Nachfrage unserer Besucher nach einer seelsorgerischen Begleitung durch religiöse Dienste nicht-christlicher Art, ist uns derzeit nicht bekannt.

 

Aus diesem Grund sind derzeit keine muslimische Dienste im Verteiler des Stadtgesundheitsamtes.

 

Sollte jedoch zukünftig eine Nachfrage nach speziellem nicht-christlichen seelischen Beistand entstehen, so werden wir auf diesen Bedarf eingehen.

 

gez. Rottmann

(Stadträtin)

 

Beschluss der Kommunalen Ausländer- und Ausländerinnenvertretung, 14. Sitzung vom 16.04.2007, Ablehnung

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