KA 38 vom 08.11.2005 Sachstand der Kampagne „Für Vielfalt. Gegen Diskriminierung“

KA 38 vom 08.11.2005 Sachstand der Kampagne „Für Vielfalt. Gegen Diskriminierung“

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KAV 2005 Anregungen und Anfragen

KA 38 vom 08.11.2005 Sachstand der Kampagne „Für Vielfalt. Gegen Diskriminierung“

Frankfurt a.M., 08.11.2005

 

Anfrage an den Magistrat der Stadt Frankfurt am Main

 

Gemäß Beschluss der Kommunalen Ausländer- und Ausländerinnenvertretung (KAV) der 42. öffentlichen außerordentlichen Plenarsitzung am 07.11.2005 wird der Magistrat gebeten, die folgende Anfrage zu beantworten:

 

Wie ist der Sachstand der Kampagne „Für Vielfalt. Gegen Diskriminierung“?

 

Begründung:

Am 16. Juni 2005 hat die Stadtverordnetenversammlung auf Antrag der KAV hin beschlossen, dass sich die Stadt Frankfurt am Main der EU-Kampagne „Für Vielfalt. Gegen Diskriminierung“ anschließt (§ 9483). Es sollte zunächst eine Arbeitsgruppe gebildet werden, die die einzelnen Methoden und Maßnahmen hierzu erarbeiten sollte.Seit diesem Beschluss sind uns keine Aktivitäten zur Umsetzung bekannt.

 

gez. Hüseyin Sitki

Vorsitzender der KAV

Stellungnahme des Dez. XI –Integration–

Amt/Betrieb: 10A.303 -Amt für multikulturelle Angelegenheiten-

Frankfurt a. M., 12.05.2006

 

Der Magistrat hat die nachstehende Stellungnahme am 26.06.2006 zur Kenntnis genommen.

 

Seit der Verabschiedung der Antidiskriminierungsrichtlinie (ADR) der Stadt Frankfurt am Main im September 2003 umfasst die Antidiskriminierungsarbeit des Amts für multikulturelle Angelegenheiten neben der Bearbeitung von Diskriminierungsmeldungen auch die Bekanntmachung der ADR, sowohl innerhalb der Stadtverwaltung als auch bei der Frankfurter Bevölkerung, insbesondere bei den Migranten und Migrantinnen.

Zu diesem Zweck wurde u.a. ein Arbeitskreis „Antidiskriminierung“, der die Verbreitung der ADR und die Sensibilisierung der o. g Zielgruppe über den Inhalt der ADR zum Ziel hat, gegründet. Diese Informationskampagne ist zeitlich nicht begrenzt.Im Rahmen der Informationskampagne über die Richtlinien wird auch die EU-Kampagne „Für Vielfalt. Gegen Diskriminierung“ berücksichtigt.Für das Jahr 2006 plant das Amt für multikulturelle Angelegenheiten, in Zusammenarbeit mit den Mitgliedern des Arbeitskreises „Antidiskriminierung“, die Durchführung von Informationsveranstaltungen mit Vertretern von Migrantenvereinen.Im Rahmen dieser Veranstaltungen wird auch die EU-Kampagne von Experten und Expertinnen mit Hilfe von Texten und DVD- Berichten in verschiedenen Sprachen bekannt gemacht.

 

Die Kampagne beinhaltet u. a. folgende Punkte:

- Häufig gestellte Fragen, wie z.B.: Was bedeutet Diskriminierung?

- Vorteile der Vielfalt aufzeigen, wie z.B.: Was meint man mit Vielfalt?

- Erkennen von Diskriminierung, wie z.B.: Wie kann man Diskriminierung erkennen? Was kann man dagegen tun?

- Leitfaden für Opfer, wie z.B.: Wie kann man seine Rechte kennen lernen?

- Empfehlungen für Arbeitgeber, wie z.B.: Was können Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber tun, um Diskriminierungen zu verhindern und Vielfalt zu fördern?

 

Die Ergebnisse der Antidiskriminierungsarbeit des Amts für multikulturelle Angelegenheiten sind im Integrationsjahresbericht dokumentiert.

 

gez. Dr. Magen

(Stadtrat)

 

Beschluss der Kommunalen Ausländer- und Ausländerinnenvertretung, 7. Sitzung vom 28.08.2006, dient als Zwischenbericht zur Kenntnis.

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