K 62 vom 16.06.2005 "Keine Aufhebung von Förderstufen"

K 62 vom 16.06.2005 "Keine Aufhebung von Förderstufen"

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KAV 2005 Anregungen und Anfragen

K 62 vom 16.06.2005 "Keine Aufhebung von Förderstufen"

Frankfurt a.M., 16.06.2005

Anregung an die Stadtverordnetenversammlung

 

Gemäß Beschluss der Kommunalen Ausländer- und Ausländerinnenvertretung (KAV) der 38. außerordentlichen öffentlichen Plenarsitzung vom 15.06.2005 wird folgende Bitte an die Stadtverordnetenversammlung gerichtet.

Stellungnahme des Dez. VI –Bildung, Umwelt und Frauen–

Amt/Betrieb: 40 -Stadtschulamt-

Frankfurt a. M., 01.11.2005

 

Der Magistrat hat die nachstehende Stellungnahme am 21.11.2005 zur Kenntnis genommen.

 

Die Stadtverordnetenversammlung hat am 27.01.2005 (§§ 8540, 8541) mit den Teilfortschreibungen des Schulentwicklungsplanes für die Planungsbezirke 4 und 5 beschlossen, die Förderstufe an der Dahlmannschule und die Förderstufen an der Minna-Specht-Schule, Friedrich-Fröbel-Schule, Frauenhofschule und Goldsteinschule im Schulverbund mit der Carl-von-Weinberg-Schule aufzuheben und dazu die Zustimmung des Hessischen Kultusministeriums beantragt.

 

Hintergrund der Beschlüsse des Schulträgers waren neben den unzureichenden Klassengrößen der vorgenannten Förderstufen mit Ausnahme der Goldsteinschule vor allem die Vorgaben des Hessischen Kultusministeriums im Erlass vom 06.05.2003. Das HKM hatte den Planungen des Schulträgers im Schulentwicklungsplan 2001 für die weiterführenden Schulen u. a. der Planungsbezirke 4 und 5 nicht zugestimmt und den Schulträger aufgefordert, das schulische Angebot dem erkennbaren Bedarf anzupassen. Dieser Vorgabe wurde auch dadurch entsprochen, dass der Carl-von-Weinberg-Schule mit der Umwandlung in eine integrierte Gesamtschule ab dem Schuljahr 2005/06 die Jahrgangsstufen 5 und 6 angegliedert wurden. Konzept der Integrierten Gesamtschule ist auch, den in der Anregung der KAV zum Ausdruck gebrachten Befürchtungen einer frühen Auslese und einer Benachteiligung nach sozialer Herkunft und Migrationshintergrund entgegen zu wirken.

 

gez. Ebeling

(Stadträtin)

 

Beschluss der Kommunalen Ausländer- und Ausländerinnenvertretung, 2. Sitzung vom 06.02.2006, Ablehnung