K 56 vom 02.03.2005 Partnerstadt in der Türkei

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KAV 2005 Anregungen und Anfragen

K 56 vom 02.03.2005 Partnerstadt in der Türkei

Frankfurt a.M., 02.03.2005

Anregung an die Stadtverordnetenversammlung

 

Gemäß Beschluss der Kommunalen Ausländer- und Ausländerinnenvertretung (KAV) der 35. öffentlichen ordentlichen Plenarsitzung vom 01.03.2005 wird folgende Bitte an die Stadtverordnetenversammlung gerichtet.

Stellungnahme des Dez. I –Hauptverwaltung, Regional- und Europaangelegenheiten–

Amt/Betrieb: -Büro der Oberbürgermeisterin-

Frankfurt a. M., 22.07.2005

 

Der Magistrat hat die nachstehende Stellungnahme am 15.08.2005 zur Kenntnis genommen.

 

Internationale Verbindungen, die helfen Grenzen zu überwinden, betrachtet der Magistrat als grundsätzlich unterstützungswert. Im Falle der Türkei bestehen bereits seitens der Stadt Frankfurt vielfältige Beziehungen. So haben anlässlich des schweren Erdbebens im Jahr 1999 viele Frankfurterinnen und Frankfurter für eine Kinder- und Jugendeinrichtung in der türkischen Stadt Izmit gespendet, die türkischen Einwohner Frankfurts, mit oder ohne deutschen Pass, sind für das wirtschaftliche Geschehen in unserer Stadt von zunehmender Bedeutung und bekleiden herausragende Ämter in der Stadtpolitik. Ein gutes Zusammenleben und lebendiger Austausch zwischen Deutschen und Türken oder Einwohnern türkischer Abstammung, z.B. in zahlreichen Vereinen, ist in Frankfurt Realität, deren Intensität durch eine Ausweitung der Städtepartnerschaften keine wesentliche Verstärkung erwarten lässt.

 

Wirtschaftliche Kooperationen mit türkischen Städten, die ähnliche Potenziale wie Frankfurt am Main aufwiesen oder punktuelle kulturelle Projekte können unabhängig von einer Städtepartnerschaft durchgeführt werden.

 

gez. Petra Roth

(Oberbürgermeisterin)

 

Beschluss der Kommunalen Ausländer- und Ausländerinnenvertretung, 40. Sitzung vom 05.09.2005, Ablehnung

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