KA 56 vom 29.01.1997 Einrichtung eines gerontologischen Zentrums bei den Städtischen Kliniken Frankfurt am Main – Höchst

KA 56 vom 29.01.1997 Einrichtung eines gerontologischen Zentrums bei den Städtischen Kliniken Frankfurt am Main – Höchst

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KAV 1997 Anregungen und Anfragen

KA 56 vom 29.01.1997 Einrichtung eines gerontologischen Zentrums bei den Städtischen Kliniken Frankfurt am Main – Höchst

Frankfurt a.M., 29.01.1997

 

Anregung an den Magistrat der Stadt Frankfurt a. M. gem. Paragr. 4 Abs. 5 der Satzung der KAV

 

Gemäß Beschluß der Kommunalen Ausländer- und Ausländerinnenvertretung (KAV) der 54. ordentlichen öffentlichen Sitzung am 27.01.1997 wird der Magistrat gebeten, folgende Anregung der KAV entgegenzunehmen:

 

Im Hinblick auf die vom Magistrat, lt. Bericht 716 vom 22.11.1996, geplante Einrichtung eines gerontologischen Zentrums in Frankfurt am Main - Höchst bitten wir, bei der Erstellung des Konzepts, die Bedürfnisse der hier lebenden Migranten/innen zu berücksichtigen.

Begründung:

Es ist bekannt, daß immer mehr Migranten/innen der 1.Generation das Alter erreicht haben, in dem sie einer besonderen Fürsorge bedürfen. Diese Fürsorge sollte, gerade im Bereich der medizinischen Betreuung, die kulturellen und sprachlichen Besonderheiten der Hilfesuchenden berücksichtigen. Diesem Verlangen sollte das geplante gerontologische Zentrum Rechnung tragen.

 

gez. Zarcadas

(Vorsitzender der KAV)

Stellungnahme des Dezernat X – Wirtschaft und Gesundheit -

Frankfurt a. M., 15.04.1997

 

Der Magistrat wurde durch die Stadtverordnetenversammlung beauftragt, die Prüfung der Einrichtung eines gerontologischen Zentrums bei den Städt. Kliniken Frankfurt am Main - Höchst unter bestimmten Gegebenheiten durchzuführen. In diese Fragestellung ist auch einzubeziehen, in welcher Rechtsform dieses Zentrum geführt werden könnte, wozu eine trägerübergreifende Organisationskonzeption zu entwickeln ist. Auf der Grundlage des Ergebnisses der Überprüfung ist dann eine Entscheidung über die Einrichtung eines gerontologischen Zentrums zu treffen. Erst nach einer positiven Entscheidung kann eine inhaltliche Gesamtplanung erstellt werden, die auch die Bedürfnisse der hier lebenden Migranten/innen einbeziehen wird.

 

gez. Glaser

(Stadtkämmerer)

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