KA 33 vom 18.10.1995 Die Unklarheiten beim Muttersprachlichen Unterricht müssen beseitigt werden

KA 33 vom 18.10.1995 Die Unklarheiten beim Muttersprachlichen Unterricht müssen beseitigt werden

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KAV 1995 Anregungen und Anfragen

KA 33 vom 18.10.1995 Die Unklarheiten beim Muttersprachlichen Unterricht müssen beseitigt werden

Frankfurt a.M., 18.10.1995

 

Anregung an den Magistrat gem. § 4 Abs. 5 der Satzung der KAV

 

Gemäß Beschluss der Kommunalen Ausländer- und Ausländerinnenvertretung (KAV) der 39. ordentlichen öffentlichen Plenarsitzung am 17.10.1995 wird der Magistrat gebeten, auf folgende Fragen Antwort zu geben:

 

1. Zukünftig soll in mindestens vierzehn Sprachen Muttersprachlicher Unterricht erteilt werden. Bisher wurde in sieben Sprachen Muttersprachlicher Unterricht erteilt. Wie will man den zusätzlichen Unterricht mit der gleichen Anzahl von Lehrkräften bewältigen?

 

2. Wie hat sich die Schülerzahl der schulpflichtigen ausländischen Kinder in den letzten zehn Jahren entwickelt. Gibt es wenn weniger oder mehr schulpflichtige Kinder?

 

3. Werden die Schüler aus ländlichen Gebieten, die praktisch keine Chance haben den Muttersprachlichen Unterricht zu besuchen, auch in den Statistiken erfasst? Wie groß ist ihr Anteil?

 

4. Wer trifft die Entscheidung treffen, welche Lehrerstellen für den Muttersprachlichen Unterricht nicht mehr besetzt werden und nach welchen Kriterien wird entschieden?

 

5. Wer wird die Entscheidung treffen, welche freien Träger zukünftig Muttersprachlichen Unterricht anbieten und nach welchen Kriterien wird diese Entscheidung getroffen werden.

 

gez. Grigorios Zarcadas

Vorsitzender der KAV

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