KA 32 vom 14.06.1995 Leerstand des Gebäudes Bönstädter Straße 4, Ffm.-Bornheim

KA 32 vom 14.06.1995 Leerstand des Gebäudes Bönstädter Straße 4, Ffm.-Bornheim

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KAV 1995 Anregungen und Anfragen

KA 32 vom 14.06.1995 Leerstand des Gebäudes Bönstädter Straße 4, Ffm.-Bornheim

Frankfurt a.M., 14.06.1995

 

Anregung an den Magistrat gem. § 4 Abs. 5 der Satzung der KAV

 

Gemäß Beschluss der Kommunalen Ausländer- und Ausländerinnenvertretung (KAV) der 36. ordentlichen öffentlichen Plenarsitzung am 13.06.1995 wird der Magistrat der Stadt Frankfurt am Main gebeten, die geplante weitere Bebauung der Liegenschaft Bönstädter Straße zu verhindern.

 

Begründung:

siehe Link

Schreiben der Anwohner an das Amt für Wohnungswesen.

 

gez. Grigorios Zarcadas

Vorsitzender der KAV

Stellungnahme vom 09.08.1995

Zu dem im Schreiben von Frau Guddad-Seipel und Frau Rinaldi angesprochenen Leerstand hat das Amt für Wohnungswesen bereits in der Ortsbeiratsanfrage V 1031 vom 29.11.1994 Stellung genommen. Die Forderung einer wohnlichen Zwischennutzung ist auf der Grundlage des Verbotes der Zweckentfremdung von Wohnraum rechtlich nicht durchsetzbar.

 

Die weiteren Fragen und Ausführungen betreffen planungs- und baurechtliche Bereiche bzw. sprechen eine evtl. öffentliche Förderung des Bauvorhabens an. Zuständig hierfür ist das Dezernat IV – Planung -. Wir haben die Anfrage zur Beantwortung deshalb nach dort weitergeleitet.

 

gez. Schenk

(Stadträtin)

Stellungnahme vom 09.10.1995

Zu der o. g. Anfrage ist aus der Sicht der Bauaufsichtsbehörde folgendes zu berichten:

 

Die AG für kleine Wohnungen hat Mitte Juli 1995 bei der Bauaufsichtsbehörde als Eigentümerin der Liegenschaft Am Stiegelschlag 3, Bönstädter Straße 4 und Eulengasse 75-79, die eine Wohnanlage bilden (siehe beigefügte Lageplankopie), einen Bauantrag eingereicht. Dieser hat die Sanierung der 1939 errichteten Gebäude, die Schließung einer Bebauungslücke zwischen den beiden zuletzt genannten Wohngebäuden durch einen Neubau mit 5 Wohneinheiten sowie die Aufstockung aller genannten Wohnhäuser um ein Geschoss zur Schaffung von 20 neuen Wohneinheiten zum Inhalt.

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