KA 24 vom 02.01.1995 Workshops für Polizeibeamte zur Bewältigung von Konflikten mit Menschen ausländischer Herkunft

KA 24 vom 02.01.1995 Workshops für Polizeibeamte zur Bewältigung von Konflikten mit Menschen ausländischer Herkunft

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KAV 1995 Anregungen und Anfragen

KA 24 vom 02.01.1995 Workshops für Polizeibeamte zur Bewältigung von Konflikten mit Menschen ausländischer Herkunft

Frankfurt a.M., 02.01.1995

Anfrage an den Magistrat gem. § 4 Abs. 5 der Satzung der KAV

 

Gemäß Beschluss der Kommunalen Ausländer- und Ausländerinnenvertretung (KAV) der 30. ordentlichen öffentlichen Plenarsitzung vom 14.12.1994 wird der Magistrat der Stadt Frankfurt am Main gebeten, in Bezug auf o. g. Artikel in der Frankfurter Rundschau vom 27.10.1994 folgende Fragen zu beantworten:

 

1. Sind bei den im Artikel angekündigten Maßnahmen auch fachkundige Kräfte ausländischer Herkunft vorgesehen worden wenn ja, in welcher Form

 

2. Inwiefern ist die KAV - Frankfurt als politisches Gremium und Interessenvertretung. In der ausländischen Mitbürger an der Planung und Durchführung der angekündigten Maßnahmen beteiligt?

 

3. Stimmt es, dass von den fünf Fachkräften (Sozialarbeiter und Psychologen) die als Mitarbeiter des Amtes für Multikulturelle Angelegenheiten ( AMKA) angegeben wurden, nureine Person im Amtsverhältnis mit dem Amt steht, wobei die anderen vier aus dem Know - How der Wohlfahrtsverbände als Honorarkräfte engagiert wurden?

 

4. Wie werden in diesem konkreten Fall die Bestimmungen des Paragr. 88 Abs. 1 und 2 der HGO in Punkto Zusammenarbeit der Stadtverordnetenversammlung, des Magistrats und der KAV ausgelegt?

Begründung:

Da die Antragsteller (KAV) über die Workshops durch die Zeitung erfahren haben, erübrigt sich hierfür jeder Kommentar und Begründung.

 

gez. Grigorios Zarcadas

(Vorsitzender der KAV)

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