K 71 vom 02.01.1995 Keine Erhöhung der Fahrpreise durch RMV

K 71 vom 02.01.1995 Keine Erhöhung der Fahrpreise durch RMV

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KAV 1995 Anregungen und Anfragen

K 71 vom 02.01.1995 Keine Erhöhung der Fahrpreise durch RMV

Frankfurt a. M., 02.01.1995

Anregung an die Stadtverordnetenversammlung

 

Gemäß dem Beschluss der Kommunalen Ausländer- und Ausländerinnenvertretung (KAV) der 30. öffentlichen ordentlichen Plenarsitzung vom 14.12.1994 wird folgende Bitte an die Stadtverordnetenversammlung gerichtet:

 

Die Stadtverordnetenversammlung wird gebeten, sich dafür einzusetzen, dass der RMV die Beförderungspreise im Stadtgebiet nicht in der angekündigten Höhe festsetzt, sondern mindestens im ersten Betriebsjahr die alten Preise gelten lässt.

Begründung:

Nach Jahren des Lohnnullwachstums wird diese Preiskorrektur für viele Bürger nicht zu leisten sein. Diese unangemessene Erhöhung, insbesondere die der Kinderfahrscheine, wird nur dazu beitragen, dass kinderreiche Familien oder Familien mit unterdurchschnittlichen Einkommen es sich nicht mehr leisten können, öffentliche Verkehrsmitteln zu benutzen. Auch Autofahrer, die inzwischen auf öffentliche Verkehrsmittel umgestiegen sind, wird es leicht gemacht, wieder auf das Auto zurückzugreifen. Das steht im Widerspruch zu der heutigen Verkehrspolitik.

Erkenntnisse, dass Erhöhungen nicht immer automatisch Mehreinahmen bringen, haben gerade die Schwimmbäder gezeigt.

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