K 4 vom 10.12.1992 "Bildung einer gemeinsamen Kommission aus Vertretern//innen der Stadtverordnetenversammlung und der kommunalen Ausländervertretung"

K 4 vom 10.12.1992 "Bildung einer gemeinsamen Kommission aus Vertretern//innen der Stadtverordnetenversammlung und der kommunalen Ausländervertretung"

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Anregungen und Anfragen der KAV 1992

K 4 vom 10.12.1992 "Bildung einer gemeinsamen Kommission aus Vertretern//innen der Stadtverordnetenversammlung und der kommunalen Ausländervertretung"

Frankfurt a.M., 10.12.1992

Anregung an die Stadtverordnetenversammlung

 

Gemäß dem Beschluss der Kommunalen Ausländer- und Ausländerinnenvertretung (KAV) der 8. öffentlichen ordentlichen Plenarsitzung vom 27.10.1992 wird folgender Vorschlag an die Stadtverordnetenversammlung gerichtet:

 

Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

 

Innerhalb von vier Wochen – möglichst nach einer interfraktionellen Absprache – eine gemeinsame Kommission aus Vertretern / innen der Stadtverordnetenversammlung und der Kommunalen Ausländervertretung zu bilden.

Begründung:

In dieser schwierigen Zeit, in der Ausländerhass und die zunehmende Gefahr des Rechtsextremismus uns und unsere Familien bedroht, ist es besonders wichtig, dass wir als Ausländervertreter mit den Stadtverordneten in ständigem Kontakt bleiben und gemeinsam nach Ausländerfeindlichkeit mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln entgegenzutreten.

 

Da unsere Vertreter in der Stadtverordnetenversammlung kein Rederecht haben, sehen wir in der Bildung einer gemeinsamen Kommission die einzige Möglichkeit den „lebenswichtigen“ Kontakt mit der Stadt Frankfurt zu halten und beantragen deshalb die Gründung einer gemeinsamen Kommission.

 

gez. Zarcadas(Vorsitzende der KAV)

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