FRANKFURT.DE - DAS OFFIZIELLE STADTPORTAL

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Staatsangehörigkeitsangelegenheiten

Freizügigkeitsrecht (EU-, EFTA-, EWR-Staaten)

Zuständige Stelle

Ausländerbehörde

Die Adresse konnte nicht gefunden werden.
Kleyerstraße 86
60326 Frankfurt am Main
Eingang: Rebstöcker Straße 4
Telefon
Fax
E-Mail

Öffnungs- und Sprechzeiten

***Wichtiger Hinweis!!!***

Zur Zeit ist eine Vorsprache nur mit Termin möglich. Diesen vereinbaren Sie am Besten per Email.

Bitte beachten Sie, dass einige Bereiche des Ordnungsamtes abweichende Regelungen zu den allgemeinen Öffnungszeiten haben.

Mo
8:00 - 13:00 Uhr
Di
Geschlossen
Mi
7:30 - 15:00 Uhr
Do
13:00 - 18:00 Uhr
Fr
7:30 - 12:00 Uhr

Anfahrtsinformationen

Von S-Bahnstation Galluswarte mit den Straßenbahnlinien 11 oder 21 in Richtung Höchst bis zur Haltestelle Rebstöcker Straße, von dort aus noch ca. 5 Minuten Fußweg, sowie mit der Straßenbahnlinie 14 oder 
mit dem Bus 52 bis Haltestelle Ordnungsamt oder ca. 15 Minuten Fußweg von Galluswarte, Besucherparkplätze in der Tiefgarage - Einfahrt Krifteler Straße (1 €/Stunde)

Ihre Anreise:

Bus & Bahn External Link
Radroute External Link

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Leistungsbeschreibung

Bürgerinnen und Bürger aus Belgien, Bulgarien, Dänemark, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Irland, Island, Italien, Kroatien, Lettland, Liechtenstein, Litauen, Luxemburg, Malta, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Slowenien, Slowakei, Spanien, Tschechien, Ungarn und Zypern genießen Freizügigkeit. Seit dem 29.01.2013 entfällt die Ausstellung einer Freizügigkeitsbescheinigung. Um den besonderen Status als freizügigkeitsberechtigte EU-Staatsangehörige zu dokumentieren, genügen die Vorlage einer Meldebestätigung und der Besitz eines gültigen Passes oder Personalausweises, aus dem sich die Staatsangehörigkeit des EU-Staates ergibt. Meldebestätigungen stellt in Frankfurt am Main ausschließlich das Bürgeramt aus.

Unionsbürger und EWR-Staatsangehörige benötigen weiterhin keine Arbeitserlaubnis-EU. Das Erfordernis einer Arbeitserlaubnis-EU ist seit dem 01.07.2015 auch für kroatische Staatsangehörige entfallen.

Das Service-Center Ausländerangelegenheiten eröffnet allen Staatsangehörigen aus den EU-, EFTA- und EWR-Staaten sowie deren Familienangehörigen die Möglichkeit, ihre ausländerrechtlichen Angelegenheiten durch direkte Vorsprache bei der Ausländerbehörde zu regeln. Dazu gehört die Ausstellung von Aufenthaltskarten/ EU für drittstaatsangehörige Familienangehörige und Schweizer Staatsbürgerinnen und Staatsbürger und die Bestätigung des Daueraufenthaltsrechts.

Bei gewünschter oder notwendiger Vorsprache bei der Ausländerbehörde ist darauf zu achten, dass aus verwaltungstechnischen Gründen dies erst 3 Tage nach der Anmeldung bei dem Bürgeramt erfolgen kann.

Beachten Sie bitte auch, dass Sie sich innerhalb von 7 Tagen nach der Einreise beim Bürgeramt anmelden müssen.

Bezüglich der Aufenthaltsmodalitäten für EU-Bürger und deren Familienangehörigen wenden Sie sich für weitere Auskünfte bitte an die Kontakttelefone. Wie bitten Sie, Anrufe nur in der Zeit von 09:30 Uhr bis 15:00 Uhr, freitags nur bis 12:00 Uhr zu tätigen.

Benötigte Unterlagen

  • Gültiger Reisepass oder gültige ID-Karte  
  • Für Familienangehörige: Heirats-/Geburtsurkunde

In Einzelfällen können weitere Unterlagen notwendig und gefordert werden.

Was sollte ich noch wissen?

Informationen für Unionsbürger und Angehörige der EWR-Staaten zu den Änderungen im Freizügigkeitsgesetz/EU

Seit dem 29. Januar 2013 erhalten Sie als Unionsbürger oder Angehöriger eines EWR-Staats keine Freizügigkeitsbescheinigung der Ausländerbehörde mehr. Dies ergibt sich aus Artikel 1 Nr. 5 b) des Gesetzes zur Änderung des Freizügigkeitsgesetzes/EU und weiterer aufenthaltsrechtlicher Vorschrift vom 21. Januar 2013 (BGBl. S. 86), durch den die Bescheinigung über das Aufenthaltsrecht für Unionsbürger (Freizügigkeitsbescheinigung) abgeschafft wurde.

Als Nachweis darüber, dass Sie sich als Unionsbürger oder Angehöriger eines EWR-Staats in der Bundesrepublik Deutschland aufhalten und hier von Ihrem Freizügigkeitsrecht Gebrauch machen, dient Ihnen künftig die Meldebescheinigung des Bürgeramtes sowie ein gültiges Ausweisdokument.

Sie benötigen als Unionsbürger weiterhin keine Arbeitserlaubnis-EU. Das Erfordernis einer Arbeitserlaubnis-EU ist seit dem 01.07.2015 auch für kroatische Staatsangehörige entfallen.
Nach Erwerb des Daueraufenthaltsrechts nach § 4a Freizügigkeitsgesetz/EU können Sie als Unionsbürger oder Angehöriger eines EWR-Staats eine entsprechende Bescheinigung beim Service-Center der Ausländerbehörde beantragen. Der Erwerb des Daueraufenthaltsrechts setzt in der Regel voraus, dass Sie sich fünf Jahre lang in der Bundesrepublik Deutschland aufgehalten und dabei die Voraussetzungen für die Freizügigkeit (etwa als Arbeitnehmer) erfüllt haben, wofür Sie entsprechende Nachweis erbringen müssen. Ein Daueraufenthaltsrecht erwerben Sie nach fünf Jahren Freizügigkeit automatisch, auch wenn sie zuvor nicht im Besitz einer Daueraufenthaltsbescheinigung waren.

Für Familienangehörige von Unionsbürgern oder EWR-Staatsangehörigen, die selbst keine Unionsbürger oder EWR-Staatsangehörige sind (sogenannte Drittstaatsangehörige), ändert sich nichts. Es besteht weiterhin die Möglichkeit, eine Aufenthaltskarte von der Ausländerbehörde zu erhalten, wenn der Familiennachweis erbracht und das Freizügigkeitsrecht des stammberechtigten Unionbürgers oder EWR-Staatsangehörigen nachgewiesen wurde. Familienangehörigen von Unionsbürgern oder EWR-Staatsangehörigen, die Drittstaatsangehörige sind, können die Ausstellung einer Daueraufenthaltskarte beim Service-Center der Ausländerbehörde beantragen, wenn sie fünf Jahre im Besitz einer Aufenthaltskarte waren.

Angesprochen sind Staatsangehörige der EU-Staaten Belgien, Bulgarien, Dänemark, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Irland, Italien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Niederlande, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Slowakische Republik, Slowenien, Spanien, Tschechische Republik, Ungarn, Zypern sowie Staatsangehörige der EWR-Staaten Island, Liechtenstein und Norwegen.

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