Ein Angebot, das unsere Schullandschaft bereichern wird

Ein Angebot, das unsere Schullandschaft bereichern wird

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Kirchliche Angelegenheiten

Ein Angebot, das unsere Schullandschaft bereichern wird

© Stadt Frankfurt am Main

Bürgermeister und Kirchendezernent Uwe Becker begrüßt den Magistratsbeschluss zum Bau der St. Raphael Schule in Frankfurt

„Die St. Raphael Schule wird als weiterführende Schule mit katholischem Schulprofil die Schullandschaft in unserer Stadt bereichern“, sagt Bürgermeister und Kirchendezernent Uwe Becker. „Diese Schule ergänzt unsere kommunale Schullandschaft und wird im Vollbetrieb 810 Schülerinnen und Schüler unabhängig von ihrer Konfession offen stehen.“

Geplant ist ein dreizügiges Gymnasium als Ganztagesschule mit Mensa, Aula sowie einer unterirdischen Sporthalle und Tiefgarage. Im Gebäude wird eine Kapelle integriert. Die Sporthalle soll auch anderen Nutzungen außerhalb der Schulzeit zur Verfügung gestellt werden. Auch die Kapelle wird von der Kirchengemeinde und der angrenzenden katholischen Kindertagesstätte mitgenutzt. Die Malteser Werke GmbH werden als Träger der St. Raphael Schule beim Schulbau vom Bistum Limburg und der Stadt Frankfurt am Main unterstützt. Das geplante Gymnasium soll vorrangig Frankfurter Schülerinnen und Schülern zur Verfügung stehen.

„In den letzten zehn Jahren verzeichnet die Stadt Frankfurt einen deutlichen Zuwachs von Schülerinnen und Schülern in den allgemeinbildenden Schulen. Die St. Raphael Schule mit ihrem ganzheitlichen Bildungsziel erweitert das Bildungsangebot in Frankfurt und wird somit eine weitere Wahlmöglichkeit in unserer vielfältigen Stadt für Eltern und Kinder sein. Zudem wird auch eine Lücke unterschiedlichster freier Schulträger geschlossen. Diese Schule wird an eine alte und zugleich reiche Tradition katholischer Schulen in Frankfurt am Main anknüpfen, welche durch das Dritte Reich eine jähe und bis heute andauernde Unterbrechung erlitten hat“, betont Bürgermeister und Kirchendezernent Uwe Becker mit Blick auf das erste katholische Gymnasium in Frankfurt am Main nach 1945.

Für den Bau der Schule wird mit einem Finanzierungsbedarf in Höhe von insgesamt 52 Millionen Euro gerechnet. Die Stadt Frankfurt am Main gewährt einen städtischen Zuschuss in Höhe von insgesamt 16 Millionen Euro.