Videoserie gibt Einblick in Gotteshäuser

Videoserie gibt Einblick in Gotteshäuser

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Kirchliche Angelegenheiten

Videoserie gibt Einblick in Gotteshäuser

Videoserie wirbt für interreligiösen Dialog und gibt einen kleinen Einblick in die unterschiedlichen Glaubensgemeinschaften

„Christen, Juden, Muslime, Andersgläubige aber auch Menschen, die keiner Religion zugeneigt sind, erfahren in Frankfurt ein Miteinander, das es so ausgeprägt in kaum einer deutschen Stadt gibt. Darauf können wir stolz sein, aber genau für dieses Miteinander müssen wir eben auch tagtäglich eintreten, denn auch bei uns gibt es Gruppierungen, die unsere Gesellschaft eher auseinander treiben als zusammenführen wollen. Genau diesem Wirken möchte ich entgegenwirken und zum respektvollen Miteinander und zur Stärkung unserer Werte beitragen“, betont Bürgermeister und Kirchendezernent Uwe Becker.

© Stadt Frankfurt am Main

Um das friedliche Miteinander zu stärken und mögliche Barrieren abzubauen, besucht Bürgermeister und Kirchendezernent Uwe Becker unterschiedliche religiöse Orte in Frankfurt. Im Video gewährt jeweils ein Mitglied einer Glaubensgemeinschaft ihm sowie somit auch den Zuschauerinnen und Zuschauern einen kleinen Einblick und gibt Auskunft zum eigenen Leben und Glauben in Frankfurt am Main.

 

„In unserer Stadt leben Menschen aus 170 Nationen und 160 Gemeinden und Gemeinschaften aller Weltreligionen sind hier zuhause. Die Offenheit ist ein wesentliches Kriterium, das unsere Stadt auszeichnet und sie für die Frankfurterinnen und Frankfurter so liebens- und lebenswert macht“, sagt Bürgermeister und Kirchendezernent Uwe Becker. „Mir ist es ein wichtiges Anliegen gemeinsam für ein friedliches Zusammenleben der Bürgerinnen und Bürger einzutreten sowie den Dialog zwischen den Kulturen und Religionen zu fördern. Die Videoserie kann vielleicht einen kleinen Betrag dazu beitragen.“

 

© Stadt Frankfurt am Main

In den ersten Folgen besucht Bürgermeister und Kirchendezernent Uwe Becker die Liebfrauchenkirche, die Hamidiye Moschee, die Westendsynagoge und das Tibethaus in Frankfurt. Das Tibethaus spielt in Europa eine einzigartige Rolle in der Vermittlung der alten und modernen Kultur Tibets und dient als Begegnungs- und Studienzentrum. Der Verein der guten Sitten in der Hamidiye Moschee, die sich in einen Mehrfamilienhaus befindet, wurde bereits 1974 gegründet und gehört zu den ältesten Moscheevereinen der Stadt. Die Westendsynagoge ist heute die größte Synagoge in Frankfurt am Main und das geistliche Zentrum des jüdischen Gemeindelebens der Mainmetropole. Eingeweiht wurde sie am 28. September 1910 nach zweijähriger Bauzeit. Die Liebfrauenkirche, die direkt an der Einkaufsmeile liegt, ist eine ruhige Oase im städtischen Trubel. Viele Besucherinnen und Besucher nutzen den Ort der Stille zur Einkehr und um eine Kerze anzuzünden.

© Stadt Frankfurt am Main

„Ich möchte Begegnungen ermöglichen und ein Zeichen gegen Desinteresse, Vorurteile und für ein gesellschaftliches Miteinander setzen. Jeder soll sich in unserer internationalen Stadt wohl und zu Hause fühlen. Bei allen Unterschieden, es verbindet uns viel mehr als uns trennt. Christen, Juden und Muslime wie auch alle anderen Religionsgemeinschaften sind in Frankfurt willkommen. Frankfurt ist unsere gemeinsame Heimat“, sagt Bürgermeister und Kirchendezernent Uwe Becker abschließend.