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Kirchliche Angelegenheiten

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© Stadt Frankfurt am Main

Neue Videoserie mit Standup-Comedian und Moderatorin Negah Amiri

„Das friedliche Miteinander stärken und mögliche Barrieren abbauen, ist mir ein Herzensanliegen. Daher freue ich mich besonders, dass wir für unsere neue Videoserie die Standup-Comedienne und Moderatorin Negah Amiri gewinnen konnten“, erklärt Bürgermeister und Kirchendezernent Uwe Becker. „Negah Amiri fördert durch ihre gewinnende und sympathische Ausstrahlung den interreligiösen Dialog und gibt vielen Zuschauerinnen und Zuschauern einen kleinen Einblick in die unterschiedlichen religiösen Orte in Frankfurt.“

In der neuen Videoserie Con|nec|tion schickt Bürgermeister und Kirchendezernent Uwe Becker Standup-Comedienne und Moderatorin Negah Amiri auf Entdeckungstour und verbindet sie mit spannenden Persönlichkeiten der unterschiedlichen Religionen, die sie in ihren Häusern herzlich willkommen heißen. Im Video führt jeweils ein Mitglied einer Kirche oder Glaubensgemeinschaft Negah Amiri sowie damit auch die Zuschauerinnen und Zuschauer herum und gibt Auskunft zum eigenen Leben und Glauben in Frankfurt am Main.

„Es ist unheimlich spannend, wenn mich der Bürgermeister mit neuen Menschen connected und ich interessante neue Orte in Frankfurt entdecken kann. Schließlich komme ich nicht jeden Tag mit einem Stadtdekan, Imam oder Rabbiner ins Gespräch“, sagt Negah Amiri. „Ich bin begeistert, dass ich bei diesem Projekt mitwirken kann. Viele von uns glauben an den gleichen Gott. Die Rituale des Glaubens sind nur verschieden. Andere Menschen haben vollkommen andere Vorstellungen von Religion und Spiritualität. Auf diese Weise mehr voneinander zu erfahren, ist wirklich interessant und wie die Videos zeigen werden auch sehr unterhaltsam.“

© Guido Schroeder, Foto: Guido Schroeder Fotografie

In den ersten Folgen besucht Negah Amiri das Wahrzeichen der Stadt, den St. Bartholomäus Dom, die größte und bekannteste Kirche Frankfurts. Obwohl sie nie Bischofssitz war, wird die Kirche Dom genannt, manchmal sogar „Kaiserdom“, weil zwischen 1562 und 1792 auch zehn Kaiserkrönungen stattfanden. Dort empfängt sie der katholische Stadtdekan Dr. Johannes zu Eltz, der ihr Einblicke in den Dom, seine persönliche Vita und die katholische Kirche in Frankfurt gibt.

Bürgermeister und Kirchendezernent Uwe Becker ergänzt: „Christen, Juden, Muslime, Andersgläubige aber auch Menschen, die keiner Religion zugeneigt sind, erfahren in Frankfurt ein Miteinander, das es so ausgeprägt in kaum einer deutschen Stadt gibt. Wir sind stolz auf unsere vielfältige Gesellschaft, aber genau für dieses Miteinander müssen wir eben auch tagtäglich eintreten, denn auch bei uns gibt es Gruppierungen, die unsere Gesellschaft eher auseinandertreiben als zusammenführen wollen. Die Videoserie soll auf unterhaltsame Weise dazu beitragen, dass Neugier gegenüber anderen Religionen und Kulturen entsteht und wir gemeinsam ein gegenseitiges Verständnis und Miteinander weiterentwickeln können. Mit Negah Amiri sprechen wir dabei gerade auch jüngere Generationen an, in deren Händen in hohem Maße die Gestaltung unserer gesellschaftlichen Zukunft liegt.“

Alle Folgen zur Serie sind auf der Facebook- und Youtube-Seite der Stadt Frankfurt am Main sowie unter www.frankfurt.de/kirche zu sehen. In weiteren Folgen wird Negah Amiri im Auftrag von Bürgermeister und Kirchendezernent Uwe Becker die Westendsynagoge und eine Moschee in der Frankfurter Innenstadt.

Interview mit Negah Amiri

In den drei produzierten Folgen schaust du hinter die Kulissen der drei großen Weltreligionen.

© Guido Schroeder, Foto: Guido Schroeder Fotografie

Was findest du an dem Projekt spannend? Warum hast du mitgemacht?
Das Projekt ist eine tolle Gelegenheit, um den Fokus auf unterschiedliche Religionen zu lenken. Ich fand es sehr toll von Bürgermeister Uwe Becker, dass er mich für dieses Projekt angefragt hat und ich mich so mit vielen neuen Menschen connecten konnte. Es hat großen Spaß gemacht und ich hatte sehr amüsante Besuche und Gespräche. Ich finde es spannend, wie Menschen aus verschiedenen Religionen ihren Alltag, Glauben und Zusammenleben in einer Multikulti-Stadt wie Frankfurt gestalten.

Eignet sich das Thema Religion für eine Comedienne?
Ich bin ein neugieriger Mensch, lerne gerne dazu und Teile meine Erlebnisse mit meiner Community. Eine Berufsbezeichnung spricht meiner Meinung nach nicht dagegen, sich auch die tiefgründigen Fragen des Lebens zu stellen und Informationen über die drei größten Weltreligionen zu sammeln.

Was hat dich am meisten überrascht?
In allen drei Regionen konnte ich eine Hauptbotschaft entdecken und zwar LIEBE. Die Liebe zum Nächsten sowie die Offenheit und Toleranz gegenüber andere Religionen. Vielleicht keine große Überraschung, sondern eher eine Bestätigung.

Wie sahen die Dreharbeiten aus und was nimmst du für deinen Alltag mit?
Für einen Alltag nehme ich mit, dass es wichtig ist, allen Menschen und Religionen dieser Welt gegenüber offen und tolerant zu sein sowie ihre Vielfalt anzunehmen. Alle meine Interviewpartner waren super offen, lustig und zuvorkommend. Dabei spielte es keine Rolle, ob ich zu ihrer Gemeinde gehörte oder nicht. Das wünsche ich für alle.