Westendsynagoge

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Kirchliche Angelegenheiten

Bürgermeister und Kirchendezernent Uwe Becker besucht im dritten Teil der Videoserie die Westendsynagoge

„Mich interessiert der Zusammenhalt in unserer Gesellschaft und wie wir gemeinsam ein gegenseitiges Verständnis und Miteinander weiterentwickeln können“, sagt Bürgermeister Uwe Becker. Ich möchte ein Bewusstsein schaffen, wie wertvoll und bereichernd unsere internationale Stadt ist. Die religiösen Vielfalt spielt dabei eine entscheidende Rolle.“

Die dritte Folge der Videoserie führt Bürgermeister und Kirchendezernent Uwe Becker in die Westendsynagoge. Sie ist heute die größte Synagoge in Frankfurt am Main und das geistliche Zentrum des jüdischen Gemeindelebens der Mainmetropole. Eingeweiht wurde sie am 28. September 1910 nach zweijähriger Bauzeit. Einst war sie das Zentrum des liberalen Judentums. Aber am 10. November 1938 verschaffte sich während der Novemberpogrome ein Trupp SA-Männer gewaltsam Zutritt und legte Feuer im Innenraum. Die herbeigeeilte Feuerwehr löschte, anders als bei den übrigen Frankfurter Synagogen, den Brand, anstatt sich nur darauf zu beschränken, sein Übergreifen auf die benachbarten Gebäude zu verhindern. Die Synagoge blieb zwar erhalten, war jedoch durch das Feuer unbenutzbar geworden. Doch sie überstand die NS-Zeit und die Bombardierungen im Zweiten Weltkrieg.
Heute ist die über 100 Jahre alte Synagoge, die im Jugendstilbau mit assyrisch-ägyptischen Anklängen gebaut wurde, Zentrum des religiösen jüdischen Lebens und ein Wahrzeichen Frankfurts.

„Frankfurt ist die jüdischste Stadt Deutschlands. Jüdisches Leben war, ist und wird immer ein wichtiger Teil der Identität des gesellschaftlichen Lebens von Frankfurt sein. Unsere Gesellschaft fußt auf einem jüdisch-christlichen Wertefundament“, betont Bürgermeister und Kirchendezernent Uwe Becker. „Frankfurt verdankt aber auch ihre heutige Bedeutung in vielerlei Hinsicht vielen jüdischen Familien, die durch ihr Engagement viel gestaltet und ermöglicht haben. Wir sind stolz darauf, wieder Heimat einer großen und aktiven jüdischen Gemeinde zu sein. Zum Neujahrsfest Rosh Hashana wünsche ich allen Gemeindemitgliedern sowie allen jüdischen Frankfurterinnen und Frankfurter shana tova u'metuka.“

Alle Folgen zur Serie sind auf der Facebook-Seite der Stadt Frankfurt am Main sowie unter www.frankfurt.de und auch bei Youtube  (https://www.youtube.com/user/PIAFFM) zu sehen. In den bereits veröffentlichten Folgen hat Bürgermeister Uwe Becker das Tibethaus und eine Moschee in der Frankfurter Innenstadt besucht.

© Stadt Frankfurt am Main

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