Kindertagesstätten

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Coronavirus – Fragen und Antworten

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Sind die Kindeseinrichtungen für alle Kinder wieder uneingeschränkt im Regelbetrieb geöffnet?

Nein, das Land Hessen hat verfügt, dass seit dem 2. Juni 2020 der sogenannte „eingeschränkte Regelbetrieb“ über die Notbetreuung hinaus unter den Maßgaben des Infektionsschutzgesetzes, der Hygienemaßnahmen, der Kontaktbeschränkungen und dem Betretungsverbot wiederaufgenommen wird.

 

Zuletzt aktualisiert am 30.06.2020

 

Weitere Information unter: Hessen.de: Presseinformationen Kita-KonzeptExternal Link

Wann kommt die Rückkehr zum uneingeschränkten Regelbetrieb?

Am 6. Juli 2020 dürfen alle Kita-Kinder in ihre Einrichtungen zurück. Aus dem eingeschränkten Regelbetrieb soll ein tatsächlicher Regelbetrieb werden. Nun soll auch der Vorrang für bestimmte Berufsgruppen entfallen.

Ebenfalls entfallen soll weiterhin der Fachkräfteschlüssel für die Kinderbetreuung: Gibt es an einer Kita krankheitsbedingte Ausfälle, dürfen die Gruppen auch zusammengelegt werden. Außerdem dürfen Eltern die Kita-Räume ab dem 6. Juli 2020 wieder betreten. Ein neuer Hygieneplan wird derzeit erarbeitet.

Die Erzieher_innen halten weiterhin Kontakt zu den Kindern und Familien aufrecht, die aktuell nicht betreut werden. 

 
 
Zuletzt aktualisiert am 30.06.2020

 

Weitere Informationen unter: Hessen.de: Landesregierung beschliesst weitere RegelungenExternal LinkHessisches Ministerium für Soziales: FAQ zum eingeschränkten RegelbetriebExternal Link

Wie ist der aktuelle Stand bei Kindertagesstätten?

Momentan gilt der eingeschränkte Regelbetrieb.

Es sollen nach und nach mehr Plätze bereitgestellt werden. Einen Anspruch auf Notbetreuung haben (weiterhin) folgende Eltern und Erziehungsberechtigte:

- Sofern ein Elternteil bzw. Erziehungsberechtigter in einem sogenannten systemrelevanten Beruf tätig ist und das andere Elternteil ebenfalls berufstätig ist – egal in welcher Branche

- Sofern es sich um berufstätige oder studierende Alleinerziehende handelt (dies gilt bereits seit dem 20. April 2020)

- Sofern eine Betreuung in einer Kita aus Sicht des Jugendamts zur Sicherung des Kindeswohls dringend erforderlich ist

- Sofern bei Ihrem Kind eine Behinderung vorliegt

- Kinder, bei denen ein besonderer Härtefall vorliegt (durch eine besondere Not- bzw. Belastungssituation oder eingeschränkte Versorgung)

Die Kapazitäten, über der Notbetreuung hinaus, werden von den Kommunen und den Trägern der Kindertageseinrichtungen in Absprache mit dem Jugendamt im Rahmen der örtlich vorliegenden Betreuungskapazitäten ermittelt und vergeben. 

Für alle Kinder wird eine Teilzeitbetreuung von mindestens zwei festen Tagen pro Woche angeboten. Ein dritter Tag kann, wenn möglich, rhythmisiert angeboten werden. Die Stadt Frankfurt strebt damit an, jedem Kind eine 50%-Betreuung zu gewährleisten.

 

Zuletzt aktualisiert am 30.06.2020

 

Weitere Informationen unter: Kita-KonzeptExternal LinkFrankfurt.de: Richtlinien KitabetreuungExternal Link

Ist die Kindertagespflege wieder erlaubt?

Ja, seit dem 25. Mai 2020 ist die Kindertagespflege wieder geöffnet. Kinder dürfen daher wieder von ihrer Tagesmutter oder ihrem Tagesvater betreut werden soweit beide Seiten die Infektionsschutzkriterien einhalten.

 

Zuletzt aktualisiert am 30.06.2020

 

Weitere Informationen unter: Hessisches Ministerium für Soziales: Aufnahme des Regelbetriebs ab 6. JuliExternal Link 

Welche Schutzkonzepte, Hygienemaßnahmen und Abstandsregeln gelten während des eingeschränkten Regelbetriebs?

Das Land Hessen hat den Kommunen eine entsprechende Hygiene-Empfehlung zum Schutz von Kindern und Beschäftigten in Kindertageseinrichtungen übersandt, damit die Träger die bestehenden Hygienepläne der Einrichtungen auf die Situation anpassen können, z.B. das Einüben von Händewasch-Regeln. Gleichzeitig ist klar, dass von Kindern unter sechs Jahren keine Abstandsregeln verlangt werden können.

Die Stadt Frankfurt hat am 29. Mai 2020 ergänzende Hygieneregeln herausgegeben:

- So viel wie möglich Außenflächen, Spielplätze und Parkanlagen nutzen, die Gruppen am besten komplett ins Freie verlagern

- In geschlossenen Räumen durch häufiges und dauerhaftes Lüften für einen ständigen Luftaustausch sorgen

- Um ein Gegenüber „von Angesicht zu Angesicht“ zu vermeiden sollten Kinder möglichst nicht auf den Arm genommen werden

- Zum Schutz der Kinder können/sollten die Betreuungspersonen Mund-Nasen-Schutzmasken tragen, eine allgemeine Maskenpflicht gibt es nicht

- Erzieher_innen sollten auch untereinander auf die Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln achten

Darüber hinaus wird auf die Verordnung des Landes zu den Hygieneregeln in Kitas vom 26. Mai 2020 sowie auf die Vereinbarung zwischen Stadtgesundheitsamt und Stadtschulamt zur Hygiene in Schulen und Kitas verwiesen.

 

Zuletzt aktualisiert am 30.06.2020

 

Weitere Informationen unter: Frankfurt.de: Richtlinien KinderbetreuungExternal LinkHessen.de: Pressemitteilung Kita KonzeptExternal LinkHessisches Ministerium für Soziales: FAQ zum eingeschränkten RegelbetriebExternal Link

Kann ich aufgrund des verringerten Betreuungsumfangs mit einer übergangsweisen Anpassung der Beiträge rechnen?

Ja, aufgrund des verringerten Betreuungsumfanges wird es übergangsweise eine Anpassung der Beträge an diese besondere Situation durch einen pauschalen Abschlag von 50% auf die Elternentgelte und die Verpflegungspauschale geben.

Eltern, die selbst die Entgelte überweisen, brauchen nur die Hälfe des Betrages zu bezahlen, den sie bisher überwiesen haben. Dies gilt auch für die Eltern in den besonderen Berufsgruppen, deren Kinder in der Notfallbetreuung sind, als Anerkennung für ihren Einsatz in dieser schwierigen Zeit.

 

Zuletzt aktualisiert am 30.06.2020

 

Weitere Informationen unter: Frankfurt.de: Richtlinien KinderbetreuungExternal Link 

Für wen genau greift die Härtefallregelung?

Seit dem 25. Mai 2020 gilt in Hessen eine Härtefallregelung für diejenigen Familien, für die der Wegfall des Betreuungsangebots in den Einrichtungen der Kindertagesbetreuung eine besondere, nicht zumutbare Härte (Notsituation, bzw. unzumutbare Härte) im Alltag darstellt. Hierzu muss künftig keine Kindeswohlgefährdung mehr durch das Jugendamt bescheinigt werden. Die Entscheidungen werden von den Kita-Leitungen in Absprache mit den Trägern im 4-Augen Prinzip getroffen.

Wenn aus Kapazitätsgründen oder anderen Gründen keine Betreuung angeboten werden kann, sollen die Einrichtungen den Kontakt zu Familien in besonderen, psychosozialen Belastungssituationen aktiv durch die Bezugsbetreuerin des Kindes, aufrechterhalten.

 

Zuletzt aktualisiert am 30.06.2020

 

Weitere Informationen unter: Hessisches Ministerium für Soziales: FAQ zum eingeschränkten RegelbetriebExternal LinkFrankfurt.de: Richtlinien KinderbetreuungExternal Link

Was passiert, wenn ein Covid-19-Fall in einer Kita auftritt?

Bei einem in einer Kita auftretenden Covid-19-Fall sind das örtlich zuständige Gesundheitsamt und das örtlich zuständige Jugendamt unverzüglich zu informieren, um das weitere Vorgehen abzustimmen.

 

Zuletzt aktualisiert am 30.06.2020

 

Weitere Informationen unter: Hessisches Ministerium für Soziales: FAQ zum eingeschränkten RegelbetriebExternal Link 

Was ist mit den Risikogruppen unter den Beschäftigten?

Die Träger sind die Arbeitgeber der Erzieher_innen in den Kitas. Daher sind sie verpflichtet, eine individuelle Gefährdungsbeurteilung für eine schwere Covid-19-Erkrankung für ihre Beschäftigten zu erstellen und entsprechende Schutz- und Hygienemaßnahmen zu ergreifen. Ein Beschäftigungsverbot gibt es nicht.

 

Zuletzt aktualisiert am 30.06.2020

 

Weitere Informationen unter: Hessisches Ministerium für Soziales: FAQ zum eingeschränkten RegelbetriebExternal Link 

Gibt es Vorgaben zu den zu nutzenden Räumen?

Grundsätzlich sollen alle Räume der Kita genutzt werden, um die Gruppen möglichst getrennt voneinander zu betreuen. Es sind auch Turnräume oder andere, bislang nicht genutzte Räume, möglich. Wenn die für die Kindertagesbetreuung geeigneten Räume knapp werden, ist das zuständige Jugendamt zu informieren. 
Aber: Am besten werden die Außenflächen verstärkt genutzt, hier ist das Ansteckungsrisiko am geringsten.

 

Zuletzt aktualisiert am 30.06.2020

 

Weitere Informationen unter: Hessisches Ministerium für Soziales: FAQ zum eingeschränkten RegelbetriebExternal Link 

Müssen Erzieher_innen und Kinder eine Maske tragen?

Nein, das Land schreibt keine Mund-Nasen-Bedeckung (MNB) vor. In Situationen, in denen eine physische Distanzierung zwischen Erzieher_innen und Kindern schwer eingehalten werden kann (z.B. wenn ein Kind erbrochen hat und die verschmutzten Stellen gereinigt werden), wird den Erzieher_innen das Tragen einer MNB empfohlen.

 

Zuletzt aktualisiert am 30.06.2020

 

Weitere Informationen unter: Hessisches Ministerium für Soziales: FAQ zum eingeschränkten RegelbetriebExternal Link 

Die aufgezeigten Öffnungsschritte sind noch sehr grob gehalten. Wo finde ich Informationen zur zulässigen Gruppengröße, den Betreuungszeiten und den Räumlichkeiten?

Gemäß der am 29. Mai 2020 vorgestellten „Frankfurter Richtlinien zur Öffnung der Kindertageseinrichtungen“, die von Bildungsdezernentin Sylvia Weber und den freien Trägern der Betreuungseinrichtungen entwickelt wurde, richtet sich die Anzahl der Betreuungsangebote nach der Verfügbarkeit von Personal und Räumlichkeiten bei Beachtung des Infektionsschutzes. Sie können beim jeweiligen Träger erfragt werden.

Gruppengröße und -zusammensetzung:

- Die durchschnittliche Gruppengröße soll aktuell 70% der Gruppengröße gemäß Betriebserlaubnis erreichen.

- Es sind feste Gruppen zu bilden, ohne Wechsel von Betreuungspersonen.

- Die Gruppen werden möglichst getrennt voneinander geführt, möglichst nicht gemischt.

- Die Regelung zur maximalen Größe einer Gruppe nach § 25d Hessisches Kinder- und Jugendhilfegesetzbuch bleibt in Kraft.

- Offene Konzepte sind zu vermeiden.

Betreuungszeiten:

- Es werden Betreuungszeiten im Zeitraum von 8 bis 16 Uhr empfohlen, um ressourcenintensiven Schichtbetrieb zu vermeiden. Die Einrichtungen entscheiden darüber entlang ihrer räumlichen und personellen Situation.  Geschwisterkinder sollen möglichst zeitgleich betreut werden, wobei die Einheit der Gruppen aber Vorrang hat.

Räumlichkeiten:

- Alle Räume einer Einrichtung sollen als Gruppenräume genutzt werden auch Mehrzweckhalle- und Differenzierungsräume.

 

Zuletzt aktualisiert am 30.06.2020

 

Weitere Informationen unter: Frankfurt.de: Richtlinien KinderbetreuungExternal LinkHessisches Ministerium für Soziales: FAQ zum eingeschränkten RegelbetriebExternal Link