Kinderbetreuung

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Kinder, Jugendliche & Bildung

Kinderbetreuung

Das Hessische Ministerium für Soziales und Integration wendet sich in einem Brief an die Eltern, in dem die besonderen Bedingungen der Kinderbetreuung unter Pandemiebedingungen dargelegt werden. Elternbrief_Kinderbetreuung_HMSI_08012021 (pdf , 165KB)Download Link
Die aktualisierten Hygieneempfehlungen für Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen (Stand: 08.01.2021) finden sich hier Hygieneempfehlungen_Kindertageseinrichtungen_HMSI_08012021 (pdf , 167KB)Download Link

Das Gesundheitsamt hat aktuelle Informationen zur Vorgehensweise zur Pandemiebekämpfung an Schulen und Kitas in diesem Infoblatt zur Pandemiebekämpfung an Schulen und Kitas (pdf , 623KB)Download Link zusammengefasst. (Stand: 30.11.2020)

Hier finden Sie die Briefe von Frau Stadträtin Weber zur aktuellen Situation in den Kinderbetreuungseinrichtungen:
2020-12-21 Brief an die Beschäftigten der Kindertagesbetreuung - Stadträtin Weber (pdf , 252KB)Download Link
2020-12-22 Elternbrief zum eingeschränkten Kitabetrieb - Stadträtin Weber (pdf , 170KB)Download Link

Welche Regelungen gelten aktuell für die Kinderbetreuung und die Kindertageseinrichtungen?

Kindertagesstätten bleiben grundsätzlich geöffnet. Der Betrieb soll jedoch bis 31. Januar 2021 auf ein Minimum reduziert werden. 

Regelungen für Frankfurter Kindertageseinrichtungen für den Zeitraum vom 11. bis 31. Januar 2021:

Seit dem 16. Dezember 2020 werden Eltern in Hessen gebeten, die Angebote der Kindertagesbetreuung nur bei dringenden Betreuungsnotwendigkeiten in Anspruch zu nehmen. Um einerseits die Kontakte zu minimieren und andererseits ein planbares Angebot der Betreuung für Kinder, Eltern und Fachkräfte aufrechterhalten zu können, wurden am 7. Januar 2021 - gemeinsam von Dezernat, Stadtschulamt und Trägervertreter_innen - Regelungen für Frankfurter Kindertageseinrichtungen vereinbart.

Die Regelungen beziehen sich auf den Zeitraum vom 11. bis 31. Januar 2021 und stellen eine Übergangsphase dar. Am 25.01.2021 findet unter Berücksichtigung des Verlaufs des Infektionsgeschehens eine Neubewertung der Situation statt, um eine Aussage für die Zeit ab dem 1. Februar treffen zu können.

Die Regelungen für Kindertageseinrichtungen in Frankfurt zusammengefasst:
- Die Kinderbetreuung erfolgt ausschließlich in festen Gruppen, die von der jeweiligen Einrichtung gemäß ihres Hygienekonzepts festgelegt werden.
- Das pädagogische Personal wird einer Gruppe fest zugeordnet. Zur Sicherstellung der Aufsichtspflicht resultiert daraus ein erhöhter Personalbedarf.
Zugunsten der Umsetzung konstanter Gruppen- und Personalzuordnungen wird die tägliche Betreuungszeit auf maximal 7 Stunden reduziert.
- Die Träger entscheiden - orientiert an den Bedarfen der Familien, ob die Betreuung zwischen 8 Uhr und 15 Uhr oder zwischen 9 Uhr und 16 Uhr erfolgt.
- Einrichtungen mit Hortbetrieb öffnen im Zeitfenster 9 Uhr bis 16 Uhr.

Es gibt kein grundsätzliches Betretungsverbot für Kindertagesstätten. Lediglich für Kinder, Personal, oder deren Angehörige des gleichen Hausstandes mit COVID-19-Krankheitssymptomen besteht ein Betretungsverbot. Dies gilt zusätzlich für Personen, welche sich in einer angeordneten Quarantäne befinden.

Das Land Hessen empfiehlt den Trägern von Kindertageseinrichtungen, den Betrieb in konstanten Gruppen zu organisieren, um die Anzahl der Kontakte auch in der Betreuung zu minimieren.

Das Hessische Ministerium für Soziales und Integration hat die aktualisierten Hygieneempfehlungen für Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen vorgelegt (Stand: 08.01.2021). 
Hygieneempfehlungen_Kindertageseinrichtungen_HMSI_08012021

 

Zuletzt aktualisiert am 12.01.2021

 

Weitere Information unter: Hessen.de: Verordnungen und Allgemeinverfügungen

Welche Regelungen gelten in familiären Betreuungsgemeinschaften?

Die Beschränkung auf einen Hausstand und eine weitere Person gilt nicht im Rahmen der Betreuung und Begleitung minderjähriger und unterstützungsbedürftiger Personen. Familien, die ihre sozialen Kontakte nach Möglichkeit reduzieren, können Betreuungsgemeinschaften von bis zu drei Familien bilden, in denen sie ihre Kinder gegenseitig betreuen.
Es dürfen zur Betreuung Minderjähriger beispielsweise weiterhin Fahrgemeinschaften für den Schulweg gebildet werden.
Auch die Betreuung von Geschwisterpaaren durch beispielsweise die nicht im Haushalt lebenden Großeltern bleibt möglich.

Die allgemeingültigen Abstands- und Hygieneregeln (z. B. Hust- und Nies-Etiquette, richtiges Händewaschen) sollen eingehalten werden.

 

Zuletzt aktualisiert am 08.01.2021

Ist die Kindertagespflege erlaubt?

Ja, die Kindertagespflege ist möglich. Kinder dürfen daher von ihrer Tagesmutter oder ihrem Tagesvater betreut werden, sofern die Infektionsschutzkriterien eingehalten werden.

 

Zuletzt aktualisiert am 27.11.2020

 

Weitere Informationen unter: Hessisches Ministerium für Soziales: Aufnahme des Regelbetriebs ab 6. JuliExternal Link 

Sind Kinder- und Jugendhäuser geöffnet?

Ja, die 150 Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit im Frankfurter Stadtgebiet bleiben auch während des Lockdowns geöffnet. Dazu gehören Kinderhäuser, Teenie-Clubs, Jugendhäuser, Abenteuerspielplätze, Mädchentreffs und Beratungsstellen.

Staatliche Angebote der Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit können in Gruppen von bis zu fünf Personen einschließlich der Betreuungsperson stattfinden. Von der Regelung erfasst werden alle durch die öffentlichen Träger der Jugendhilfe (Kommunen) verantworteten oder geförderten Angebote (freie Träger) der Jugendarbeit und der Jugendsozialarbeit.

„Diese Einrichtungen spielen eine wichtige Rolle im Leben gerade von Kindern und Jugendlichen, die zu Hause weniger Platz oder ungünstige Bedingungen haben. Deshalb bin ich froh, dass wir klären konnten, dass die Kinder- und Jugendzentren aller Träger in Frankfurt geöffnet bleiben. Der Schwerpunkt ihrer pädagogischen Arbeit liegt auf Bildung und Persönlichkeitsentwicklung. Es wäre ein großer Verlust gewesen, wenn wir diese Angebote den Kindern und Jugendlichen hätten vorenthalten müssen. Sie sind gerade während des Teil-Lockdowns, wo vieles andere nicht stattfinden kann, besonders wichtig“, sagt Daniela Birkenfeld, Dezernentin für Jugend und Soziales der Stadt Frankfurt. Natürlich müssen dort die Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden. 

„Auch Kinder und Jugendliche haben Sorgen und erleben Einschränkungen durch die Pandemie. Wenn wir ihnen die Möglichkeit geben, sich unter Einhaltung der Hygieneregeln zu treffen und auszutauschen, schützt das alle“, sagt Birkenfeld. Auch der Hessische Städtetag vertrete die Auffassung, dass Angebote der außerschulischen Jugendbildung Bildungsangebote im Sinne der „Corona-Kontakt und Betriebsbeschränkungsverordnung“ (CoKoBeV, §5) sind. 


Bei der Durchführung der Angebote ist sicherzustellen, dass

- Name, Anschrift und Telefonnummer der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ausschließlich zur Ermöglichung der Nachverfolgung von Infektionen von der Veranstalterin oder dem Veranstalter erfasst werden,
- geeignete Hygienekonzepte entsprechend den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts zur Hygiene, Steuerung des Zutritts und der Vermeidung von Warteschlangen umgesetzt werden und
- Aushänge zu den erforderlichen Abstands- und Hygienemaßnahmen gut sichtbar angebracht werden.

 

Eine Übersicht über die verschiedenen Einrichtungen für Kinder und Jugendliche gibt es unter: https://www.frankfurt.de/themen/soziales-und-gesellschaft/kinder-und-jugendliche/freizeitangebote/wegweiser-freizeiteinrichtungenExternal Link

 


Zuletzt aktualisiert am 11.01.2021

Umgang mit Krankheits- und Erkältungssymptomen

Das Land Hessen hat Hinweise für Eltern und Personal zum Umgang mit Krankheits- und Erkältungssymptomen bei Kindern und Jugendlichen in Kindertageseinrichtungen, Kinderhorten und in Kindertagespflegestellen herausgegeben, die eine Hilfestellung zu der Frage darstellen, wann Ihr Kind zuhause bleiben muss und nicht in die Kita oder Kindertagespflegestelle gehen darf (Ausschluss von der Teilnahme und Betretungsverbot).

1. Krankheitssymptome (mindestens eines muss vorliegen und akut auftreten): 

- Fieber und/oder

- Trockener Husten (nicht durch eine chronische Erkrankung, z. B. Asthma verursacht) und/oder

- Störung des Geschmacks- oder Geruchssinns (kein Begleitsymptom eines Schnupfens)

Aber: Ein Schnupfen, ohne weitere Krankheitszeichen ist, genauso wie leichter oder
gelegentlicher Husten bzw. Halskratzen, kein Ausschlussgrund.

2. Benötigt ihr Kind eine/n Ärzt_in? (ja/nein)

3. Falls ja, entscheidet der/die Ärztin dann individuell über das Testen auf das Coronavirus. 

4. Ihr Kind bleibt zuhause.

5. Je nachdem, ob ihr Kind mit dem Coronavirus infiziert ist oder nicht, greifen unterschiedliche Zeiten, wie lange es symptomfrei sein muss, bevor die Einrichtung wieder besucht werden darf.  

 

Nähere Informationen und Auslegungshinweise zu den verschiedenen Szenarien finden Sie unter Hessen.de: SchnupfenflyerExternal Link

 

Zuletzt aktualisiert am 04.12.2020

Unter folgenden Voraussetzungen gilt weiterhin ein Betretungsverbot für Kinder und Mitarbeiter_innen in Kinderbetreuungseinrichtungen

1. wenn sie oder die Angehörigen des gleichen Hausstandes Krankheitssymptome für COVID-19, insbesondere Fieber, trockenen Husten (nicht durch chronische Erkrankungen verursacht), Verlust des Geschmacks- und Geruchssinns, aufweisen oder 

2. solange Angehörige des gleichen Hausstandes einer individuell angeordneten Absonderung nach § 30 des Infektionsschutzgesetzes aufgrund einer möglichen Infektion mit SARS-CoV-2 unterliegen. 

 

Zuletzt aktualisiert am 23.09.2020

 

Weitere Informationen unter: Hessen.de: Verordnungen und AllgemeinverfügungenExternal LinkHessen.de: Keine Vorgaben mehr für Besuche in Alten- und BehinderteneinrichtungenExternal Link

Was passiert, wenn ein Covid-19-Fall in einer Kita auftritt?

Im Falle einer positiv getesteten Person in der Einrichtung, die zu weiteren Maßnahmen führt, erfolgt die Information des Gesundheitsamtes über die Leitung der Einrichtung. Fragen können Sie über die Einrichtungsleitung an das Gesundheitsamt stellen. 

Im Falle von akut auftretenden Krankheitsanzeichen bei einem Kind soll, soweit vorhanden und je nach Alter, durch eine Betreuungsperson eine Mund-Nasen-Bedeckung angelegt und das betroffene Kind unverzüglich in einen eigenen Raum gebracht und separat betreut werden. Die das erkrankte Kind betreuende Person sollte ebenfalls einen Mund-Nasen- oder ggf. eine FFP2-Maske tragen. Es folgt so schnell wie möglich eine Abholung durch die Eltern.

Im Einzelfall wird für Personen, die sich infiziert haben oder in Kontakt mit einer infizierten Person standen, eine Quarantäne verhängt. Das bedeutet, dass die betreffende Person für eine bestimmte Zeit zu Hause bleiben muss und die Wohnung nicht verlassen darf.

Sollte Ihr Kind von der Quarantäne betroffen sein, informieren Sie sich bitte beim Gesundheitsamt, wie Sie in der Familie mit dieser Situation umgehen sollen. Es ist nicht notwendig, dass das Kind den ganzen Tag alleine in seinem Zimmer bleibt. 

 

Zuletzt aktualisiert am 09.12.2020

 

Weitere Informationen unter: Hessisches Ministerium für Soziales: RegelbetriebExternal Link 

Müssen Erzieher_innen und Kinder eine Maske tragen?

In Frankfurt müssen Erzieher_innen im Kontakt untereinander und mit anderen Erwachsenen (Besprechungen, Elterngespräche) eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Dies gilt auch im Kontakt mit Kindern, wenn dies pädagogisch vertretbar ist. Jede Einrichtung bzw. jeder Träger kann selbstverständlich eigene Regeln anordnen, die über den gesetzlichen Regelungsrahmen des Bundeslandes Hessen hinausgehen.

 

Zuletzt aktualisiert am 04.12.2020 

 

Weitere Informationen unter: Hessisches Ministerium für Soziales: RegelbetriebExternal Link

Gibt es Schnelltests für Erzieher_innen?

Seit Beginn des Kindergartenjahres im August hat die Landesregierung gemeinsam mit der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen für Erzieher_innen das Angebot geschaffen, sich freiwillig und ohne expliziten Anlass auf das Coronavirus testen zu lassen. Dieses Angebot wurde am 30. November verlängert. Hessen stellt hierzu das Verfahren auf sogenannte PoC-Antigen-Schnelltests um. Im Unterschied zu den bisher genutzten PCR-Tests haben Antigen-Schnelltests den Vorteil, dass das Ergebnis schneller vorliegt und sie nicht im Labor ausgewertet werden müssen.

 

Zuletzt aktualisiert am 30.11.2020

 

Weitere Informationen unter: Hessen.de: Verlängerung anlassfreier TestungenExternal Link