Rothenberger, Ludwig

Rothenberger, Ludwig

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Stolperstein-Biographien in Heddernheim

Rothenberger, Ludwig

Ludwig Rothenberger wurde in Frankfurt am Main geboren. Er war zweimal verheiratet. Aus der ersten Ehe stammt ein 1923 geborener Sohn, aus der zweiten zwei Kinder, die 1930 und 1933 geboren wurden. Die Familie zog am 4. September 1929 in die Römerstadt, zuerst in das Burgfeld 43 und dann am 22. November 1931 in das Forum 3. Ludwig Rothenberger war nach NS-Definition in „privilegierter Mischehe“ verheiratet. Seine Ehefrau und die Kinder waren christlich getauft.

 

Ludwig Rothenberger arbeitete als Kaufmännischer Angestellter vom 1. Juli 1924 bis 30. Juni 1933 bei den Deutschen Scholl Werken in Frankfurt am Main. Er war zuerst Geschäftsführer der Tochtergesellschaft Pescura-Fusshilfe G.m.b.H., anschließend mit der Kontrolle der Läden betraut, zuletzt Leiter der Zino-Abteilung. Zum 30. Juni 1933 wurde er verfolgungsbedingt entlassen. Nach Unterlagen des Hausstandsbuches arbeitete er anschließend als Vertreter. Das Adressbuch von 1935 weist ihn als Reklamefachmann aus.

 

Anlässlich des Novemberpogroms war Ludwig Rothenberger vom 13. November bis 22. Dezember 1938 im Konzentrationslager Dachau inhaftiert. Am 12. Mai 1943 wurde er aus der Wohnung Am Forum 3 abgeholt und nach Auschwitz verschleppt. Seine Frau Margarethe erhielt am 14.Oktober 1943 die Mitteilung, er sei an den Folgen von Herzschlags im Krankenhaus verstorben. Die Leiche sei am 7. Oktober 1943 im staatlichen Krematorium eingeäschert worden.

Ludwig Rothenberger 

Geburtsdatum:

Deportation:

Todesdatum:

28.04.1883

Haft: 14.11.-21.12.1938 Dachau, Deportation: Auschwitz

03.10.1943

 

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Stolperstein Am Forum 3 Ludwig Rothenberger © Initiative Stolpersteine Frankfurt am Main

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