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Ersatz des Bahnübergangs an der Oeserstraße in Nied: DB und Stadt Frankfurt informieren über nächste Schritte

22.01.2024, 15:38 Uhr

Beginn der Vorarbeiten für die Personenunterführung ab Februar 2024 / Planungen für eine Unterführung für Kraftfahrzeuge inklusive Radweg laufen

Am Bahnübergang an der Oeserstraße in Nied hat die Deutsche Bahn (DB) bereits im Jahr 2021 die gesamte Sicherungstechnik modernisiert und in Abstimmung mit der Stadt die Verkehrsführung angepasst.

Zukünftig ist vorgesehen, dass Fußgängerinnen und Fußgänger, Autofahrerinnen und Autofahrer sowie Radfahrerinnen und Radfahrer die Gleise mit Hilfe von zwei neuen Unterführungen queren können. In einer Besprechung mit dem Ortsbeirat 6 Mitte Januar haben die Stadt Frankfurt am Main, vertreten durch Mitarbeitende des Amts für Straßenbau und Erschließung, und die DB den aktuellen Stand der Planungen für dieses Vorhaben wiederholt vorgestellt.

Die beiden neuen Unterführungen in Nied entstehen nacheinander. Zunächst erfolgt der Bau einer barrierefreien Unterführung für Fußgängerinnen und Fußgänger. Das Baurecht hierfür liegt bereits vor. Auch die Nutzung der für den Bau der neuen Unterführung erforderlichen Grundstücke ist sichergestellt. Der für Vorarbeiten erforderliche Grünschnitt erfolgt bis Ende Februar dieses Jahres. So können Leitungsverleger im Auftrag von Stadt und DB bereits im Frühjahr vorhandene Versorgungsleitungen verlegen. Das betrifft insbesondere Leitungen für Gas, Abwasser und Telekommunikation.

Im Frühjahr und Sommer 2025 folgen dann die Hauptbauarbeiten. Dafür wird die Bahnstrecke im März 2025 für einen Zeitraum von rund zwei Wochen eingleisig sowie im Sommer 2025 für rund vier Wochen komplett gesperrt. Im Anschluss werden die Rampen- und Treppenanlagen gebaut. Komplett fertig gestellt und nutzbar ist die neue Personenunterführung voraussichtlich 2026.

Zeitversetzt gehen Stadt und DB den Bau der Unterführung für den Fahrzeugverkehr an. Dort wird ebenfalls ein Radweg integriert. Auch für dieses Bauwerk laufen die Planungen weiter. Das Planfeststellungsverfahren beginnt Ende 2024. Je nachdem, wie lange dieses Verfahren dauert, gehen Stadt und DB weiterhin von einer Inbetriebnahme der Kfz-Unterführung und des Radwegs in der zweiten Hälfte der 20er Jahre aus. Anschließend kann der bisherige Bahnübergang geschlossen und zurückgebaut werden.

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