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Weihnachtsmarkt 2020: Entzerrte Standverteilung auf dem Opernplatz und Richtung Freßgass‘

28.09.2020, 15:30 Uhr

Oberbürgermeister Peter Feldmann mit Weihnachtsmarkttasse  und TCF-Chef Thomas Feda
Oberbürgermeister Peter Feldmann mit Weihnachtsmarkttasse und TCF-Chef Thomas Feda © Stadt Frankfurt am Main , Foto: Bernd Kammerer

Oberbürgermeister Feldmann informiert sich über Planungen

Er soll Adventsstimmung verbreiten, trotz Corona – der Weihnachtsmarkt 2020. Eine Herausforderung, selbst für die erfahrene Tourismus+Congress GmbH Frankfurt am Main (TCF). Die städtische Vermarktungsgesellschaft für Tourismus und Kongresse ist Veranstalterin des Weihnachtsmarktes. An dessen Konzept wird im Moment mit Hochdruck gearbeitet. Jetzt kristallisieren sich entscheidende Weichenstellungen heraus. Grund genug für Oberbürgermeister Peter Feldmann, den Planern um TCF-Geschäftsführer Thomas Feda einen Besuch abzustatten.

„Leider habe ich keine Kristallkugel. Aber wenn das Pandemie-Geschehen es zulässt, wird der Frankfurter Weihnachtsmarkt vom 23. November bis 22. Dezember 2020 stattfinden“, freut sich das Stadtoberhaupt. „Unser Frankfurter Weihnachtsmarkt mit seiner tollen Kulisse, den vielen Lichter und Düften, gehört in der Adventszeit einfach dazu. Der Weihnachtsmarkt ist ein Ort des Miteinanders. Auch wenn wir in diesem Jahr Abstand halten müssen.“ Für die Wirtschaft sei der Weihnachtsmarkt ebenfalls wichtig: „Wir stärken damit unsere Innenstadt, den Einzelhandel und vor allem die von der Pandemie besonders betroffene Branche der Schausteller“, betont Feldmann.

Um mehr Raum für Besucher zu schaffen und den geltenden Hygiene- und Abstandsregelungen entsprechen zu können, soll der Markt entzerrt und auf größere Flächen ausgedehnt werden. So wird ein Teil der Buden voraussichtlich auf dem Opernplatz und in Richtung Freßgass‘ unterkommen.

Möglicherweise gibt es auch eine Erweiterung auf die Zeil. Feldmann sagt: „Eine tolle Idee. Ich setze mich gerne dafür ein und werde gemeinsam mit meinen Kolleginnen und Kollegen aus dem Magistrat versuchen, Hindernisse aus dem Weg zu räumen.“

An den dezentral über den Markt verteilten gastronomischen Ständen wird jeweils ein Verzehrbereich eingerichtet, in dem die gleichen Regeln greifen, wie sie zur Eindämmung der Pandemie auch in Restaurants und Gaststätten gelten.

Warenverkaufsstände mit Weihnachtsdekorationen, Kunsthandwerk, Kerzen und anderen Gegenständen sowie Karussells würden nach dem TCF-Konzept auf dem Römerberg, dem Paulsplatz und auf weiteren Plätzen und Straßen aufgebaut. Selbstverständlich erfolgen alle Planungen in enger Abstimmung mit dem Frankfurter Gesundheitsamt, den Sicherheits- und Ordnungsbehörden und nach den Verordnungen des Landes Hessen.

„Besonders freut mich, dass die Frankfurterinnen und Frankfurter auch in diesem schwierigen Jahr nicht auf den Weihnachtsbaum vor dem Römer verzichten müssen“, sagt der Oberbürgermeister.

Die letzten Details sollen in den kommenden Wochen geklärt werden. Angedacht ist, das vollständige Konzept für den Frankfurter Weihnachtsmarkt in der zweiten Oktoberhälfte auf einer Pressekonferenz vorzustellen.


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