90 Soldatinnen und Soldaten helfen weiter in Alten- und Pflegeheimen bei Corona-Schnelltests
22.02.2021, 13:36 Uhr
Oberbürgermeister Feldmann: Anforderung für verlängerten Bundeswehreinsatz unterzeichnet
Die Zahl der Corona-Neuinfektionen geht weiter zurück. Doch
das Virus ist längst nicht besiegt. „Der größte Fehler wäre jetzt, leichtsinnig
zu werden und Schutzmaßnahmen schnell zu lockern. Insbesondere beim Testen
müssen wir unseren Einsatz fortführen und benötigen dafür jede verfügbare
Hilfe. Denn: Testen rettet Leben, das gilt besonders für die Alten und
Schwachen“, sagt Oberbürgermeister Peter Feldmann.
Daher sei er erfreut und dankbar, dass die Bundeswehr ihren Einsatz in
Frankfurt verlängert. Die entsprechende Anforderung hat das Stadtoberhaupt nun
in Beisein von Oberstleutnant Siegfried Siebelds und Hauptmann Ingvar
Rosenhagen unterzeichnet. Bis zum 17. März werden 90 Soldatinnen und Soldaten
das Testpersonal in rund 30 Alten- und Pflegeheimen bei der Durchführung der
Corona-Schnelltests unterstützen. Die vorherige Vereinbarung sah einen Einsatz
bis zum 24. Februar vor.
Die Soldatinnen und Soldaten sind bereit seit dem 4. Februar in Frankfurt
tätig. Sie kommen aus Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen und waren seit dem
Einsatzbeginn durchgehend im Dienst, daher werden sie nun nach und nach
abgelöst. „Die ersten 29 Soldatinnen und Soldaten schicken wir am heutigen
Montag nach Hause zu ihren Familien“, berichtet Siebelds am 22.Februar.
Die neu eintreffenden Helfer werden nun auf ihren Dienst in den Alten- und
Pflegeheimen vorbereitet. Die notwendigen Schulungen führen das Deutsche Rote
Kreuz, der Arbeiter-Samariter-Bund, der Malteser Hilfsdienst und die Johanniter
Unfallhilfe im Auftrag der Stadt durch.
„Ich kann es nicht oft genug sagen: vielen Dank an die Bundeswehr für diese
wichtige, lebensrettende Unterstützung“, unterstrich Feldmann.