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Sondermeldungen

Teststrategie an Frankfurter Schulen ist ein Erfolg

20.09.2021, 17:28 Uhr

Gesundheitsdezernent Majer und Bildungsdezernentin Weber stellen Bilanz der ersten zwei Schulwochen vor

Seit dem Schulstart am 30. August wurden in Frankfurt circa 100.000 Kinder und Jugendliche dreifach wöchentlich mit Schnelltests getestet. In der ersten Schulwoche (von 30. August bis 3. September) nach den Ferien meldeten 184 örtliche Schulen dem Gesundheitssamt 312 positive Schnelltests. Hiervon sind 205 in der PCR-Testung bestätigt worden, also etwa 0,2 Prozent der Schülerinnen und Schüler. In der zweiten Woche (6. bis 10. September) wurden von 135 positiven Schnelltests insgesamt 108 mit PCR-Testung bestätigt. Im direkten Vergleich dazu wurden in der ersten Woche nach den Osterferien 2021 circa 40.000 Kinder und Jugendliche zweimal wöchentlich getestet wurden, damals wurden von 199 positiven Schnelltests mittels PCR-Testung 147 bestätigt.

„Durch die flächendeckenden und regelmäßigen Testungen konnten an den Frankfurter Schulen Einzelfälle schnell entdeckt und Sofortmaßnahmen eingeleitet werden“, sagt Gesundheitsdezernent Stefan Majer. „Ein größeres Ausbruchsgeschehen an Frankfurter Schulen fand nicht statt. Bei den gemeldeten Fällen handelt es sich um Ansteckungen außerhalb der Schule.“
 
„Eine gute und sichere Lernumgebung ist die Voraussetzung für Lernerfolg und die kreative Entfaltung im Unterricht. Unser Ziel ist es darum immer, dass die Schülerinnen und Schüler mit einem guten Gefühl in ihre Schule gehen und auch die Eltern sich keine Sorgen machen müssen. Heute können wir sagen, dass die ersten Wochen in dieser Hinsicht ein Grund zum Aufatmen sind. Wir werden auch zukünftig alles daransetzen, Präsenzunterricht mit möglichst wenig Einschränkungen aufrecht zu erhalten. Ich danke insbesondere den Schulgemeinden für ihre ausgefeilten Hygiene-Konzepte und natürlich den Schülerinnen und Schülern für ihr großes Verantwortungsbewusstsein“, betont Bildungsdezernentin Sylvia Weber.

Das Gesundheitsamt überwacht die Entwicklungen in den Schulen sehr engmaschig und steht dazu direkt mit Schulleitungen in Kontakt. Aktuell stuft das Gesundheitsamt die Übertragungswahrscheinlichkeit in den Schulen als außerordentlich niedrig ein, insbesondere durch den flächendeckenden Einsatz von Masken, und hat bisher keine Klassen oder Kurse komplett nach einem positiven Fall in Quarantäne schicken müssen. In aller Regel ist das Aussetzen der Präsenzpflicht im Unterricht oder Quarantäne für Mitschülerinnen und Mitschüler nicht erforderlich.

 „Die Maskenpflicht im Unterricht und die Einhaltung der AHA-Regeln gelten auch weiterhin als sicherer Schutz, damit sich trotz steigender Fallzahlen im Stadtgebiet Corona an den Frankfurter Schulen nicht ausbreiten kann“, sagt Peter Tinnemann, Leiter des Gesundheitsamtes. „Das Gesundheitsamt Frankfurt empfiehlt daher weiterhin das Tragen der Masken im Unterricht, auch wenn die Allgemeinverfügung jetzt aufgehoben ist.

Zusätzliche Informationen liefert das Informationsblatt Schulen und Kitas in der Pandemie und ist als pdf zum download angehängt. Informationen zu Sonderimpfaktionen gibt es unter frankfurt.de/sonderimpfaktionenInternal Link.


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