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Sondermeldungen

Projekt des Wirtschaftsdezernats ist Preisträger beim Sonderwettbewerb

21.07.2020, 15:30 Uhr

Ein Projekt des Wirtschaftsdezernats wurde beim Sonderwettbewerb ‚Städtisches Leben in der Pandemie‘ mit einem Preis bedacht.

Angesichts der Corona-Pandemie wurde der diesjährige Landes-Wettbewerb „Ab in die Mitte!“ durch die Aktion „Zusammen HANDELN“ erweitert: Ideen zur Wiederbelebung der Innenstädte waren gefragt, bis zum 25. Juni konnten sich Kommunen und private Initiativen mit ihren Aktionen bewerben.

Frankfurt ging an den Start mit dem dezernatseigenen Projekt „Visionsbüro Frankfurt“, welches 2019 initiiert, in einer Veranstaltungsreihe Begegnungsformate zwischen Händlern, Vertretern des Handels und der Stadt sowie Agenturen und Dienstleistern kreierte.

Initiatoren des Projekts sind Stadtrat Markus Frank, Dezernent für Wirtschaft, Sport, Sicherheit und Feuerwehr, Oliver Schwebel, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Frankfurt, sowie Sven Rohde, Geschäftsführer der Wirtschaftsdienst des Hessischen Handels.

Das Besondere: Ein tatsächliches Büro braucht das Projekt dazu nicht – das Visionsbüro schlägt seine Pforten dort auf, wo es gebraucht wird.

Wirtschaftsdezernent Frank erklärt: „Wir konnten so eine Plattform für den Erfahrungsaustausch für den Perspektivwechsel und zum Erlernen von Neuem bieten. An diesen Erfolg wollen wir anknüpfen. Die Krise rund um Corona hat gezeigt, dass Händler und Stadtteile unterschiedlich gut auf abrupte Umbrüche vorbereitet sind und zudem die Digitalisierung in höchst unterschiedlichem Maß einsetzen. Das Visionsbüro Frankfurt Zweinull ist unsere Antwort auf diese Herausforderung.“

„Ursprünglich als Roadshow konzipiert, passen wir die Umsetzung den aktuellen Umständen an. Wir suchen uns dazu eine vor Ort Location, um den lokalen Charakter des Projekts zu betonen, übertragen die Veranstaltung jedoch live ins Internet. Eine Teilnahme vor Ort wird den Gegebenheiten und Möglichkeiten entsprechend angepasst“, führt Projektleiter Sven Rohde aus. Oliver Schwebel fügt hinzu: „Ziel des Projekts ist es Grenzen in den Köpfen einzureißen – zwischen digital und analog, zwischen dem Handel und der Stadt, zwischen Etablierten und Gründern, zwischen Spezialisten und Anwendern.“

Zentrale Zielgruppe sind Händler und Dienstleister für den Handel sowie Vertreter des öffentlichen Lebens. Das Visionsbüro Frankfurt Zweinull bringt sie zusammen und unterstützt sie, die Probleme und Herausforderungen des Handels konkret zu benennen und gemeinschaftlich zu behandeln.

Das Preisgeld für das Projekt „Visionsbüro Frankfurt Zweinull“ unter der Leitung des Wirtschaftsdienstes des Hessischen Handels beläuft sich auf 8000 Euro.