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Sondermeldungen

Der Planungsstab Impfzentrum nimmt die operative Arbeit auf

24.11.2020, 13:30 Uhr

Oberbürgermeister Peter Feldmann (l) und Stadtrat Stefan Majer (r), Fotos: Frank Widmann (l), Hartmuth Schröder (r)
Oberbürgermeister Peter Feldmann (l) und Stadtrat Stefan Majer (r) © Stadt Frankfurt am Main , Foto: Frank Widmann (l), Hartmuth Schröder (r)
Es ist eine Mammut-Aufgabe! Mindestens 60 Prozent der Frankfurterinnen und Frankfurter sollen in absehbarer Zeit gegen das Coronavirus geimpft werden. Das Ziel: Nachhaltige Eindämmung der Pandemie.

Jetzt gehen die Vorbereitungen für den Aufbau der notwendigen Infrastruktur zur Durchführung der Covid-19-Impfungen in die entscheidende Phase. Das Land hat am Montag, 23. November, den Einsatzbefehl für Aufbau und Betrieb von landesweiten Impfzentren bis Freitag, 11. Dezember, (Standby-Modus) gegeben. Zuständig sind die Gesundheitsämter, mit Unterstützung des örtlichen Katastrophenschutzes, in Frankfurt die Branddirektion. Das gilt auch für Frankfurt, wo der (operativ-taktische) Planungsstab Impfzentrum unter Leitung des Gesundheitsamtes bereits an der Planung und Umsetzung arbeitet – natürlich in engem Austausch mit dem Verwaltungsstab.

Oberbürgermeister Peter Feldmann sagt: „Eine gewaltige Aufgabe, die aber auch eine große Chance bietet. Über 1000 Impfungen pro Tag und Impfzentrum, sieben Tagen die Woche – das geht nur, wenn wirklich alle an einem Strang ziehen. Daran habe ich in Frankfurt keinen Zweifel. Unser Gesundheitsamt genießt zurecht weit über die Stadtgrenzen hinaus einen exzellenten Ruf, ebenso unsere Branddirektion. Ich verspreche Ihnen die volle Unterstützung des von mir geführten Magistrats. Wir werden alles in unserer Macht Stehende tun, damit die Impfzentren der von uns allen erhoffte große Erfolg werden.“

Gesundheitsdezernent Stefan Majer ergänzt: „Nachdem das Gesundheitsamt schon seit geraumer Zeit an möglichen Impfszenarios gearbeitet hat, können mit dem gestrigen Einsatzbefehl nun die konkreten operativen Schritte für diese Mammutaufgabe eingeläutet werden. Dank der engen Zusammenarbeit und Unterstützung durch das Land und aller beteiligten Institutionen und Gremien bin ich zuversichtlich, dass unser Gesundheitsamt und unsere Branddirektion auch diese große Herausforderung bravourös meistern werden. Mit gut geplanten und effizienten Impfaktionen und einer hoffentlich hohen Impfquote steht uns die Tür zu einer wirklichen und lang ersehnten Normalisierung dann im nächsten Jahr offen.“

Feldmann und Majer mahnen dennoch zur Geduld: „Ein ermutigendes Signal! Aber es wird viele Monate dauern, bis die erforderliche Impfquote erreicht wird. Bis dahin bleibt die AHA-L-Regel unsere wichtigste Waffe im Kampf gegen das Virus, sprich: Abstand, Hygiene, Alltagsmaske, Lüften. Uns zu früh in Sicherheit zu wiegen, wäre ein großer Fehler.“

Über weitere Details zu den Impfzentren, mobilen Teams, den Abläufen sowie zur Priorisierung von vorrangig zu impfenden Personengruppen wird die Stadt zeitnah informieren.

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