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Sondermeldungen

Attraktivität des Wirtschaftsstandortes Frankfurt am Main überzeugt 2020 und 2021 internationale Investoren trotz Corona-Krise

13.01.2022, 13:03 Uhr

Stadträtin Stephanie Wüst
Stadträtin Stephanie Wüst © Stadt Frankfurt am Main , Foto: Wachendörfer

Die vergangenen beiden Jahre waren weltweit von erheblichen Einschränkungen und negativen Auswirkungen für die Wirtschaft aufgrund der Coronakrise geprägt. Trotz dieser Entwicklung überraschen nun die Standortmarketinggesellschaft FrankfurtRheinMain GmbH International Marketing of the Region (FRM) als auch die Wirtschaftsförderung Frankfurt mit positiven Zahlen für die vergangenen beiden abgelaufenen Geschäftsjahre.

Die beiden Geschäftsführer Eric Menges und Oliver Schwebel können für die Stadt Frankfurt 42 durch ihre Teams gemeinsam begleitete und betreute Ansiedlungen aus dem Ausland für die Jahre 2020 und 2021 vermelden. Der Schwerpunkt der Herkunftsländer lag dabei in Japan, China, Indien und den USA.

„Es freut mich sehr, dass es uns gelungen ist, in den Jahren 2020 und 2021 tatsächlich 42 Unternehmen von den Qualitäten des Wirtschaftsstandortes Frankfurt zu überzeugen – und aus der weiten Welt an den Main zu locken. Wer hätte eine solche Bilanz angesichts Einschränkungen durch die Corona-Pandemie für möglich gehalten? Doch Qualität setzt sich nach wie vor bei der Standortwahl durch. Internationale Unternehmen finden in Frankfurt am Main im Zusammenspiel mit der Region optimale Voraussetzungen für ihre europa- und deutschlandweiten Geschäftsaktivitäten“, kommentiert der Aufsichtsratsvorsitzende der FRM, Oberbürgermeister Peter Feldmann, die positive Nachricht.

Auch die Aufsichtsratsvorsitzende der Wirtschaftsförderung Frankfurt, Wirtschaftsdezernentin Stephanie Wüst, ist erfreut über die Ergebnisse der Ansiedlungsaktivitäten: „Dass wir ein solch starkes Ergebnis für das abgelaufene Geschäftsjahr vorlegen können, war bei den Rahmenbedingungen nicht zu erwarten. Es ist aber ein guter Beleg für die Arbeit der letzten Jahre, die den Standort Frankfurt am Main als einen höchst attraktiven Standort international positioniert hat. Die Investoren schätzen zum einem die hohe Verlässlichkeit und damit verbunden die Sicherheit ihrer Investionen, zum anderen überzeugen die gute Erreichbarkeit als auch das wirtschaftsfreundliche Klima unserer Stadt.“

Zum Beispiel eröffnete das japanische Medizintechnikunternehmen Asahi Intecc ein Vertriebsbüro in Frankfurt am Main. Das 1976 gegründete und mit 5,23 Milliarden Euro börsennotierte Unternehmen mit Haupsitz in Seto startete hier mit drei Mitarbeitern und plant die Anzahl der Beschäftigten demnächst auf neun Mitarbeiter auszuweiten. Das Frankfurter Büro ist die erste Niederlassung der Firma in Deutschland. Asahi Intecc entwickelt und liefert hochwertige medizinische Produkte für die Behandlung mit Kathetern. Der neue Unternehmenssitz der Ashahi Intecc Deutschland GmbH befindet sich im Main Airport Center am Frankfurter Flughafen. Damit wird auch die stark wachsende japanische Community weiter gestärkt.

Aus den USA konnte unter anderem das Software Unternehmen Deacom in Frankfurt am Main angesiedelt werden. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Pennsylvania wurde 1995 gegründet. Deacom ist spezialisiert auf die Entwicklung, Implementierung und Unterstützung von ERP-Systemen (Enterprise-Resource-Planning-Systems). Dieses System verbindet die Bereiche Buchführung, Vertrieb, Einkauf, Qualitätskontrolle, Serienfertigung, Lagerhaltung, MRO (Wartung, Reperatur und Betrieb) und CRM (Kundenpflege) in einem IT-System. Das Frankfurter Büro ist die erste ausländische Niederlassung des Unternehmens und ist  für den gesamten europäischen Markt verantwortlich. Die Deacom Europe GmbH beschäftigt bereits mehr als 15 Mitarbeiter an der Hanauer Landstrasse im Frankfurter Osten.


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