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Sondermeldungen

Alternativen zum Besuch auf dem Amt

19.03.2020, 11:45 Uhr

Stadtrat Schneider: Behörden-Dienstleistungen werden auch online angeboten

Städtische Ämter sind für den regulären Publikumsverkehr derzeit geschlossen. Doch es gibt Alternativen zum Behördenbesuch. „Verschiedene Dienstleistungen der Stadtverwaltung werden bereits online angeboten“, betont Jan Schneider, Dezernent für Bürgerservice und IT. „In diesen Fällen ist es nicht nötig, selbst auf dem Amt zu erscheinen. Das ist gerade jetzt wichtig, wo aus Gründen des Infektionsschutzes persönlicher Kontakt möglichst vermieden werden sollen.“

Beispielhaft ist laut Schneider das Verfahren beim Bewohnerparkausweis, den man erhält, ohne das Servicecenter „Rund ums Auto“ des Ordnungsamtes aufzusuchen. „Hier wurde der gesamte Prozess digitalisiert – von der Beantragung über die Bezahlung und die Bescheidung bis hin zum Ausdruck des fertigen Ausweises am heimischen Drucker. Das gesamte Verfahren dauert keine zehn Minuten.“ Auch eine Verlängerung des Ausweises ist am heimischen PC möglich.

Weitere Online-Verfahren sind zum Beispiel Anträge auf Sondernutzung(Sommergärten und Warenauslagen) beim Amt für Straßenbau und Erschließung, Melderegisterauskünfte beim Bürgeramt und die Bestellung von Personenstandsurkunden sowie Auskünfte zur Eheschließung beim Standesamt. Beim Ordnungsamt können ein vorübergehendes Gaststättengewerbe angemeldet sowie die Waffenverbringerlaubnis, die Mitnahmeerlaubnis für Waffen sowie der Fischereischein beantragt werden. Bei der Bauaufsicht ist es möglich, Baulasten online abzufragen. Immer vor den Sommerferien können im Jugend- und Sozialamt Anträge für die Jugend-Ferienkarte online gestellt werden. Weitere Dienstleistungen sind in Planung.

„Wir wollen sukzessive weitere Prozesse digitalisieren und für die Bürger den Gang aufs Amt nach Möglichkeit entbehrlich machen“, betont Schneider. „Die technischen Plattformen stehen zur Verfügung und machen es den Ämtern der Stadtverwaltung möglich, ihre Dienstleistungen auch online anzubieten.“ Bei der Digitalisierung gebe es allerdings nicht nur organisatorische und finanzielle Hürden, sondern auch rechtliche. „So ist es zum Beispiel gesetzlich vorgeschrieben, dass Bürgerinnen und Bürger persönlich auf dem Amt erscheinen, um eine Wohnung anzumelden oder einen Reisepass zu beantragen.“ Solange die Bürgerämter geschlossen sind, können Einwohnerinnen und Einwohner nach einem Umzug nicht ihrer Pflicht nachkommen, innerhalb von 14 Tagen ihren neuen Wohnsitz anzumelden. Deshalb werden derzeit keine Verwarngelder bei verspäteten Anmeldungen erhoben. 

 

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