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Austausch zum Thema Diversität: Bürgermeisterin Eskandari-Grünberg reist nach Kanada

23.06.2022, 15:40 Uhr

Stadträtin Dr. Nargess Eskandari-Grünberg
Stadträtin Dr. Nargess Eskandari-Grünberg © Stadt Frankfurt am Main , Foto: Katharina Dubno
Diversity is our strength – (Vielfalt ist unsere Stärke) – so ist das Einwanderungskonzept von Frankfurts Partnerstadt Toronto überschrieben. Was kann Frankfurt von dieser Migrationspolitik lernen? Wie sieht sie überhaupt in der Praxis aus? Solche und viele weitere Fragen wird Bürgermeisterin Nargess Eskandari-Grünberg der 26. Kalenderwoche in der kanadischen Metropole klären.

Am Montag, 27. Juni, wird die Bürgermeisterin und Diversitätsdezernentin begleitet von zwei Dezernatsmitarbeitern nach Toronto aufbrechen. Die Rückkehr ist für Freitag, 1. Juli, vorgesehen.  Der Austausch ist Teil des EU-Projekts ICP-AGIR: International City Partnerships – Acting for Green and Inclusive Recovery. An dem zwei Jahre laufenden Programm nehmen weltweit 28 Städte teil. Es gibt drei thematische Cluster: Inclusion of Migrants and Refugees, Circular Economy und Air Quality. Frankfurt wurde Ende 2021 nach einem Bewerbungsverfahren mit Toronto im Cluster Inclusion of migrants and refugees gepaart.

„Ich bin überzeugt davon, dass wir von den Kolleg:innen in Toronto viele wertvolle Anregungen, Ideen und Konzepte erhalten werden, die uns weiterbringen. Und ich denke, Toronto kann auch von uns lernen “, sagt Eskandari-Grünberg. „Toronto und Frankfurt sind seit 1989 Partnerstädte. Aber in diesem Jahr rücken sie noch einmal deutlich näher zusammen.“ Eskandari-Grünberg wird unter anderem Torontos Stadtrat Michael Thompson treffen und zahlreiche Einrichtungen der kommunalen Verwaltung besuchen.

Ziel des Austauschs ist, wechselseitig kommunalpolitische Handlungsmöglichkeiten zum Thema Diversität und Migration zu besprechen. Dazu gab es bereits seit Dezember 2021 monatliche digitale Treffen mit der Gruppe aus Toronto. Dabei ging es insbesondere darum, Best Practice-Beispiele zu identifizieren und zu teilen. So hat Toronto unter anderem „Welcome Offices“ für Zugewanderte eingerichtet. Im Gegenzug waren die Partnerinnen und Partner aus Kanada schwer beeindruckt, dass Frankfurt bereits 1989 ein eigenes Amt für multikulturelle Angelegenheiten geschaffen hat. 

Nach Ende des Projekts soll die Zusammenarbeit weitergehen. Dazu können die teilnehmenden Kommunen Projektanträge zu künftigen Kooperationen stellen. Das attraktivste Projekt wird von der EU mit einer kleinen Anschubfinanzierung von 5000 Euro belohnt.
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