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So kommt man gut durch die heißen Tage

17.06.2022, 13:32 Uhr

Brockhaus Brunnen auf der Zeil an einem heißen Sommertag, Foto: Jan Hassenpflug
Brockhaus Brunnen auf der Zeil an einem heißen Sommertag © Stadt Frankfurt am Main , Foto: Jan Hassenpflug
Die erste Hitzewelle des Sommers 2022 rollt heran – am Samstag, 18. Juni, werden in Frankfurt am Main Höchstwerte von bis zu 37 Grad erwartet. Derart hohe Temperaturen können belastend sein, besonders für ältere Menschen oder jene mit Vorerkrankungen. Damit die Frankfurterinnen und Frankfurter gut und gesund durch die heißen Tage kommen, hat das Gesundheitsamt ein paar einfache und effektive Tipps zusammengestellt:

Ein einfacher Tipp, den jeder kennt, der aber umso wichtiger ist: ausreichend trinken. Bevorzugen sollte man Wasser, Tee oder verdünnte Säfte, auf Alkohol besser verzichten. Personen, die Medikamente einnehmen, die den Wasserhaushalt beeinflussen oder eine begrenzte Trinkmenge medizinisch verordnet bekommen haben, sollten dies unbedingt vorab mit dem Arzt oder der Ärztin besprechen.

Der Aufenthalt im Freien, insbesondere körperliche Anstrengung und Sport im Freien, sollten vermieden werden. Notwendige Besorgungen sollten am besten in den kühleren Morgenstunden erledigt werden. Man sollte sich möglichst in kühlen Innenräumen aufhalten. Innenräume und Wohnungen können kühl gehalten werden, indem man Fenster abdunkelt. Gelüftet werden sollte in den frühen Morgenstunden, in den späten Abendstunden und in der Nacht. Kühle Wickel oder Fußbäder können zusätzlich für Abkühlung sorgen.

Bei großer Hitze sind besonders ältere Menschen und Personen mit Vorerkrankungen gefährdet. Bei diesen Personengruppen sollte regelmäßig – mindestens zweimal am Tag – auf Zeichen von Erschöpfung durch Hitze geachtet werden, das heißt Überwärmung, Schwäche, Schwindel, Benommenheit sowie Übelkeit und Erbrechen. Diesen Personen ist zu empfehlen, vorab mit ihrem Arzt oder ihrer Ärztin zu besprechen, was im Besonderen für sie bei Hitze zu beachten ist, etwa die Medikamenteneinnahme.

Kleinkinder und Säuglinge sind ebenfalls besonders gefährdet, da sie ihre Bedürfnisse oder Symptome wie Durst, Unwohlsein oder anderes nicht klar formulieren können. Daher muss auch auf sie besonders geachtet werden.

Wer im Freien arbeitet, ist einer besonderen Belastung ausgesetzt. Hitzeerkrankungen wie Sonnenstich, deren Anzeichen wie beispielsweise Schwindel, Übelkeit, Kopfschmerzen oder kalte Schweißausbrüche und entsprechende Erste-Hilfe-Maßnahmen sollten bekannt sein, um im Notfall reagieren zu können.
 

Weitere Informationen sowie die aktuelle Hitzebroschüre des Gesundheitsamtes finden gibt es auf der Seite Extreme Hitze – Tipps zur Vermeidung von GesundheitsschädenInternal Link.

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