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Schuften und schwitzen: Straßen- und Brückenbau haben im Sommer Hochkonjunktur

26.06.2020, 14:39 Uhr

Sommerferien, das heißt weniger Verkehr. Das ASE hat vorgestellt, was in diesem Jahr geplant ist.

Während die eine oder andere Urlaubsreise im Sommer möglich zu werden scheint, bereiten sich die Mitarbeitenden des Amtes für Straßenbau und Erschließung (ASE) auf die Bauvorhaben in den Sommerferien und der zweiten Jahreshälfte vor. Traditionell sind die Ferien eine beliebte Zeit für Bauvorhaben auf Frankfurts Straßen, da weniger Verkehr fließt und es ruhiger zugeht. Verkehrsdezernent Klaus Oesterling und die Leiterin des ASE, Michaela Kraft, haben am Freitag, 26. Juni, bei einer Pressekonferenz über die anstehenden Bauprojekte informiert.

Stadtrat Oesterling freut sich über ganz unterschiedliche Projekte: „Mit dem barrierefreien Umbau von Bushaltestellen auf der Habsburger- und Wittelsbacherallee kommen wir beim Thema Barrierefreiheit weiter voran. Der Radweg am Dachsberg in Berkersheim schafft eine notwendige Verbindung für den Radverkehr und mit dem Steg an der Niederräder Brücke setzen wir eine wichtige Verbindung für den Fuß- und Radverkehr ab Mitte Juli instand.“

Der Steg an der Niederräder Brücke musste im vergangenen Jahr gesperrt werden, da gravierende Schäden festgestellt wurden. Fachfirmen beginnen nach aufwändiger Planung im August mit den Sanierungsarbeiten, die bis Frühsommer 2021 abgeschlossen sein sollen.

Amtsleiterin Kraft richtet ihr Augenmerk auf einige anstehende Straßensanierungen in der zweiten Jahreshälfte. „Wir werden einige Straßen mit einem Schnellverfahren sanieren. Die Methode schützt den Aufbau der Straßen und ist in wenigen Tagen abgeschlossen.“

Bei der Methode wird Asphalt in einer dünnen Schicht kalt eingebaut, auf diese Weise entfallen Abkühlungs- und Ruhezeiten, sodass der Straßenbelag schon nach kurzer Zeit wieder belastbar ist. Die erste Straße, die auf diese Weise saniert werden soll, ist die Körberstraße. „Ein Allheilmittel ist die Methode nicht, aber gezielt eingesetzt, ist sie eine Alternative für einige Sanierungsvorhaben“, resümiert Kraft.

Das ASE baut in den Sommerferien an rund 15 Stellen im Frankfurter Stadtgebiet. Im Schnellverfahren werden ab September sieben Straßen saniert. Eine Übersicht und weitere Informationen sind als PDF beigefügt.


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