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Stadt als Zufluchtsort für bedrohte Pflanzen und Tiere

15.09.2021, 12:35 Uhr

Volker Rothenburger, Peter Dommermuth, Rosemarie Heilig, Daniel Fuchs, Monika Melisch, Dr. Thoma Hartmanshenn (v. l. n. r.), Foto: Eckard Krumpholz
V. Rothenburger, P. Dommermuth, R. Heilig, D. Fuchs, M. Melisch, Dr. T. Hartmanshenn (v. l. n. r.) © Stadt Frankfurt am Main , Foto: Eckard Krumpholz

Zweite Biodiversitätskonferenz: Rosemarie Heilig betont die Rolle Frankfurts 

Frankfurt hat für den Erhalt der biologischen Vielfalt eine sehr große Bedeutung. Darauf hat Umweltdezernentin Rosemarie Heilig am Montagabend, 15. September, auf der zweiten Frankfurter Biodiversitätskonferenz hingewiesen. Die Stadt sei wegen der „ausgeräumten Landschaft“ im Umland zum Rückzugsort von vielen Pflanzen- und Tierarten geworden, sagte Heilig im Casino des Uni-Campus Westend. Deshalb sei das gerade fertiggestellte Arten- und Biotopschutzkonzept (ABSK) der Stadt enorm wichtig, dass „uns für künftige Entwicklungen unserer Stadt und des Umlandes nun eine wissenschaftliche Grundlage bietet.”

Das ABSK war zentrales Thema der Konferenz mit 100 anwesenden Fachleuten von Naturverbänden und –institutionen, aus Forschung und Wissenschaft und von zahlreichen Stadtverordneten sowie weiteren 80 Interessierten am Livestream. Peter Dommermuth, Leiter des Umweltamts, nannte das Konzept eine „zentrale Grundlage, mit der wir unserer Verpflichtung zum Schutz der Artenvielfalt gerecht werden können“. Es müsse nun umgesetzt werden. „Dazu braucht es die Unterstützung von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.“
 

Zuvor hatte der Foto-Journalist und Autor Sven Meurs (Köln) mit der Live-Fotoreportage „Großstadt Wildnis“ die Gäste auf das Thema eingestimmt.
 

Knapp vier Jahre lang haben Fachleute des Umweltamtes gemeinsam mit dem Münchener Planungsbüro PAN an dem Konzept gearbeitet. Ein Fachbeirat sowie ein Gremium aus Expertinnen und Experten begleiteten das Projekt. Die Kosten belaufen sich auf mehr als 500.000 Euro.

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