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Richtfest für den dritten Bauabschnitt des Gymnasium Nord

22.06.2022, 15:33 Uhr

Baudezernentin Weber und Amtsleiterin Eichler mit den Zimmerleuten der Erne Holzbau AG beim Richtfest, Foto: Marc Kanzenbach
Baudezernentin Weber und Amtsleiterin Eichler mit den Zimmerleuten der Erne Holzbau AG beim Richtfest © Stadt Frankfurt am Main , Foto: Marc Kanzenbach

In nur einem Jahr vom Beschluss zur Fertigstellung des Rohbaus

Die Nägel im neuen Dachstuhl sitzen. Das Gymnasium Nord am Übergangsstandort Westhausen wächst mit dem dritten Bauabschnitt der Holzmodulanlage weiter an. Am Mittwoch, 15. Juni, konnten die Leistungen und der Fortschritt des Projekts bei einem Richtfest mit allen Beteiligten gefeiert werden. Dabei packten auch Baudezernentin Sylvia Weber und Sigrid Eichler, Leiterin des Amts für Bau und Immobilien (ABI), tatkräftig mit an. Gemeinsam mit den Zimmerleuten der ausführenden Holzbaufirma wurden zum Richtspruch auch die letzten Nägel ganz präzise und feierlich in das Holz des Dachstuhls – umgeben vom geschmückten Richtbaum und der Fahne der Stadt Frankfurt – eingeschlagen.
 
„Das Gymnasium Nord bekommt in sehr kurzer Zeit ideale Voraussetzungen, um seine erfolgreiche Arbeit an diesem Standort auch in der Oberstufe fortsetzen zu können“, erklärt Stadträtin Weber. Das Projekt verfolgt einen ehrgeizigen Zeitplan, denn zwischen der Beschlussfassung durch den Magistrat der Stadt Frankfurt und der Umsetzung durch das ABI bis zur Fertigstellung des Rohbaus samt Dachstuhl liegt nur ein Jahr. In der aktuell angespannten Marktsituation in Folge der Pandemie ist dies nur durch eine vorausschauende Projektplanung und die hohe Flexibilität der Holzmodulbauweise möglich. Damit können Neubauten deutlich schneller fertiggestellt werden. Das Material bietet dabei trotzdem eine ansprechende, nachhaltige Qualität für die Anforderungen der Schule.
 
Mit dem dritten Bauabschnitt entsteht auf dem gesamten Baufeld eine dreibündige Holzmodulanlage, die attraktive Erschließungsbereiche bietet. Die Mittelzone nimmt dabei zum einen allgemeine Nutzungen, wie Treppen, Sanitär- und Lagerbereiche auf, zum anderen wird durch innenliegende Lichthöfe und offenen Treppen Licht und Luft in das Innere der Schule geführt. An den Innenhöfen werden besondere Nutzungen, wie EDV-Räume, Vorbereitungsräume für das Lehrpersonal oder Arbeitsräume für Schülerinnen und Schüler situiert. Attraktive Querverbindungen der Flure ermöglichen ein lebendiges Schulleben. Die beschriebenen Bereiche ermöglichen der Schule unterschiedliche Orte und Perspektiven des Lernens. „Insgesamt investieren wir als Stadt Frankfurt rund 22 Millionen Euro in diesen Bauabschnitt – gut angelegtes Geld, denn schon ab Herbst dieses Jahres werden die Klassen 11 bis 13 des Gymnasiums die attraktiven neuen Räume nutzen können“, ergänzt die Stadträtin. Der Bauteil bietet Platz für 630 Schülerinnen und Schüler. Insgesamt ist die Schule für mehr als 2000 Schülerinnen und Schüler ausgelegt.
 
Der Dank des Richtfestes gilt den beteiligten Holzbauexperten, die die einzelnen Module vorfertigen und diese Raummodule mit fertigen Decken-, Boden- und Wandelementen vor Ort zusammensetzen. Nicht nur die Schülerinnen und Schüler des Gymnasium Nord (Westhausen) profitieren von dieser Bauweise, sondern auch zukünftige Schülerinnen und Schüler in ganz Frankfurt. Der neue Bauteil C für die gymnasiale Oberstufe vollendet gleichzeitig das gestalterische Gesamtkonzept des neuen Schulcampus Nord.
 
Das Gymnasium Westhausen wird in ein paar Jahren an den endgültigen Standort bei Bonames, im Neubaugebiet „Am Eschbachtal“ einziehen. Im Sinne der Nachhaltigkeit bleibt dann der Schulcampus Nord an Ort und Stelle erhalten und steht für künftige benötigte Auslagerungen der Stadt Frankfurt zur Verfügung.

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