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Pflanzen und kassieren: Jetzt städtische Förderung für neues Grün nutzen

10.03.2021, 13:00 Uhr

Die Sonne weckt die Lebensgeister nach diesem zuletzt eisigen Winter, die Bau- und Gartenmärkte öffnen und der eigene Hof könnte eine Auffrischung gebrauchen. Also: Ideen muss man haben.

Eine ebenso schlichte wie geniale Idee ist: pflanzen und kassieren. Die Stadt Frankfurt beteiligt sich unter bestimmten Bedingungen an den Kosten der Begrünung. Geht nicht, gibt’s nicht.

Wenn’s gut werden soll, ist jetzt die richtige Zeit, aktiv zu werden und dem Grau den Kampf anzusagen. Motto: Mach was gegen hässlich. Eine Entsiegelung des Bodens mit anschließender Bepflanzung, daneben ein Hochbeet für die eigenen Kräuter und Gemüsesorten und an die Gartenmauer noch eine Kletterpflanze gesetzt – und schon ist der Hof eine kleine grüne Oase, die dazu verlockt, den ganzen Sommer dort zu verbringen: ja, ja, jippie jippie yeah.

„Mach Dein Ding“ geht aber auch auf dem Garagendach. Eine extensive Dachbegrünung ist schnell aufgebracht und erfreut das Auge und das städtische Klima. Warum nicht auch gleich noch die schmucklose Fassade durch ein Rankgerüst mit Winden, Wein und Blüten zum Leuchten bringen? Jetzt ist die Zeit, es anzupacken. Es gibt immer was zu tun.

Bei all diesen Vorhaben gilt: Wie, wo, was weiß „Frankfurt frischt auf – 50 % Klimabonus“, das Förderprogramm der Stadt Frankfurt am Main. „Unsere Sommer werden immer heißer und trockener, deshalb dürfen wir mit Maßnahmen zur Klimaanpassung nicht nachlassen. Dachflächen oder Gebäudefassaden bieten sich da besonders an. Jeder einzelne kann etwas dazu beitragen und hat selbst auch etwas davon: Man tut etwas fürs Klima und schafft sich einen Ort der Erholung und Entspannung. Wir unterstützen gern mit unserem Förderprogramm und beraten“, sagt Umweltdezernentin Rosemarie Heilig.

Auf Anfrage (per Beratungsfragebogen) erhalten private Investoren eine kostenlose Erstberatung. Im Anschluss kann ein Förderantrag gestellt werden. Bei positivem Bescheid übernimmt die Stadt die Hälfte der Kosten, bis zu 50.000 Euro Fördersumme werden ausgezahlt. Liegt doch nah, dass man da zugreift. Also: Respekt, wer’s selber macht oder eine Fachfirma beauftragt. Nur bitte beachten: Erst zum Baumarkt fahren, wenn der Antrag genehmigt ist.

Den Fragebogen und weitere Informationen gibt es unter http://www.frankfurt.de/klimabonusExternal Link oder telefonisch vom Team „Frankfurt frischt auf“ unter 069/212-48323.

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