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Oberbürgermeister Feldmann trifft sich mit Planungsgruppe des künftigen Jugendparlaments Frankfurt

25.03.2021, 15:50 Uhr

OB Feldmann (Mitte) mit Julien Chamboncel, Magnus Welkerling und Ana Vazquez von der Planungsgruppe Jugendparlament, Foto: Maik Reuß
OB Feldmann (Mitte) mit Julien Chamboncel, Magnus Welkerling und Ana Vazquez von der Planungsgruppe Jugendparlament © Stadt Frankfurt am Main , Foto: Maik Reuß
„Wir werden die Jugend nur für Politik begeistern können, wenn wir sie teilhaben lassen; wenn wir ihre Ideen und Vorschläge anhören und diese auch ernst nehmen“, sagt Oberbürgermeister Peter Feldmann. Daher unterstützt er seit Langem das Vorhaben, in Frankfurt ein Jugendparlament zu installieren, das die Interessen der jungen Frankfurterinnen und Frankfurter in den Ortsbeiräten, den Ausschüssen sowie im Stadtparlament vertritt.

Das Konzept für ein solches Jugendparlament erarbeiten momentan der Frankfurter Jugendring (FJR) und der StadtschülerInnenrat (SSR). In einem vorläufigen Konzeptpapier haben sie mittlerweile einen Fahrplan erarbeitet, der aufzeigt, wie das Projekt konkret umgesetzt werden kann. Dieses Konzept stellte die Planungsgruppe nun dem Oberbürgermeister vor. „Ich bin beeindruckt von der Arbeit des Jugendrings und des SSRs“, sagt Feldmann.

 

Besonders wichtig sei ihm der Punkt, dass das künftig Jugendparlament ein Antrags- und Rederecht in der Stadtverordnetenversammlung und in den Ausschüssen bekommen soll. Im Jugendhilfeausschuss sowie den untergeordneten Fachausschüssen ist sogar ein Stimmrecht vorgesehen. „Das ist gut und richtig. Nur so können die Ideen und Anregungen auch Gehör finden. Zudem ist ein Stimmrecht im Jugendhilfeausschuss sinnvoll, um mitentscheiden zu können, wie Gelder verteilt werden. Das gibt dem Jugendparlament die nötige Stärke“, sagt Feldmann.

Die Wahl der jungen Politiker soll in den Ortsbezirken erfolgen; antreten kann, wer zwischen 12 und 22 Jahre alt ist und in Frankfurt wohnt. Gewählt werden soll alle zwei Jahre, um besser auf die sich schnell ändernde Lebensrealität der Jugendlichen einzugehen.
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