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Oberbürgermeister Feldmann spricht auf Mai-Kundgebung des DGB

03.05.2021, 06:22 Uhr

Oberbürgermeister Peter Feldmann und Philipp  Jacks bei der DGB Kundgebung; Foto: Rainer Rüffer
Oberbürgermeister Peter Feldmann und Philipp Jacks © Stadt Frankfurt am Main , Foto: Rainer Rüffer

„Müssen investieren, um Krise zu überwinden“

Rund 4000 Menschen zogen laut Angabe von Polizei und Veranstalter am Mittag des 1. Mai auf der Demonstration des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) durch Frankfurt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer trugen dabei Mund-Nasen-Schutz und hielten Abstände ein, die Veranstaltung am Mittag blieb friedlich. Die Route führte von der Hauptwache zum Opernplatz, wo eine Kundgebung stattfand, auf der auch Oberbürgermeister Peter Feldmann sprach.

„Die Corona-Pandemie hat Ungleichheiten gefördert. Der Mittelstand ist stark unter Druck, aber einige Konzerne sind Krisengewinner – die Deutsche Bank feiert ihr bestes Quartal seit sieben Jahren, Amazon und Co. verbuchen Umsatzrekorde. Der Einzelhandel kämpft dagegen ums Überleben, tausende Arbeitsplätze sind in Gefahr, Pleiten drohen, Existenzen sind gefährdet“, sagte Feldmann. „Wir dürfen uns jetzt nicht tiefer in die Krise sparen, sondern müssen umso mehr investieren, um diese Krise zu überwinden“, forderte das Stadtoberhaupt weiter.

„Berufstätige Eltern, Beschäftigte im Gesundheitssystem, in Kitas und Schulen, im Einzelhandel, in der Hotellerie und Gastronomie, am Flughafen insbesondere die Leiharbeiter und Befristete sowie Mitarbeiter vieler anderer Bereiche sind durch die Krise besonders hart getroffen. Für die brauchen wir endlich angemessene Lösungen! Außerdem muss das Kurzarbeitergeld erhöht werden, und berufstätige Eltern brauchen Sonderurlaubstage wegen Homeschooling und stark eingeschränkter Betreuungsmöglichkeiten. Das funktioniert so nicht!“, sagte Philipp Jacks, Geschäftsführer der DGB-Region Frankfurt-Rhein-Main.

Neben Feldmann und Jacks sprachen auch Michael Rudolph, Bezirksvorsitzender des DGB Hessen-Thüringen, Tanja-Sabrina Henkel von der DGB-Jugend sowie Verónica Romanowski von der IG Metall.

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