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Nied bekommt eine Calisthenics-Anlage

11.06.2021, 14:54 Uhr

Oberbürgermeister Peter Feldmann (l) und Stadtrat Mike Josef (r), (c) Stadt Frankfurt am Main, Fotos: Frank Widmann (l), Stadt Frankfurt am Main (r)
Oberbürgermeister Peter Feldmann (l) und Stadtrat Mike Josef (r) © Stadt Frankfurt am Main , Foto: Frank Widmann (l), Stadt Frankfurt am Main (r)

Das grüne Nieder Rückgrat wird neugestaltet

Es ist ein erster wichtiger Schritt, dem weitere folgen werden: Die Parkanlage Nied-Süd bekommt im Rahmen des Programms „Soziale Stadt“ (heute „Sozialer Zusammenhalt“) eine Calisthenics-Anlage. Das hat der Magistrat der Stadt Frankfurt am Freitag, 11. Juni, beschlossen. Bereits im Herbst soll die Anlage installiert werden.

„Die ‚Soziale Stadt‘ ist nichts Abstraktes. Es geht um konkrete Verbesserungen. Uns ist wichtig, dass unsere öffentlichen Grünflächen den Ansprüchen der Bürgerinnen und Bürger künftig besser gerecht werden und tatsächlich für jeden etwas bieten“, sagt Oberbürgermeister Peter Feldmann, der auch Dezernent für die westlichen Stadtteile ist. „Sport gehört für viele Menschen einfach dazu – doch nicht jeder hat Geld fürs Fitness-Studio. Und manche ziehen die frische Luft der geschlossenen Halle vor.“

Planungsdezernent Mike Josef sagt: „Die Corona-Pandemie hat gezeigt, wie wichtig die multifunktionale Nutzung des öffentlichen Raums ist. Mit der Calisthenics-Anlage kommen wir einem Wunsch der Menschen vor Ort nach, die nun eine zusätzliche Möglichkeit haben zum Trainieren, einen körperlichen Ausgleich zu finden und um den Kopf frei zu bekommen. Daher freut es mich sehr, dass auf der Calisthenics-Anlage bald niedrigschwellige wohnortnah Bewegung und sportliche Betätigung für die Bürgerinnen und Bürger von Nied möglich werden.“

Die Calisthenics-Anlage ist ein Projekt des Bund-Länder-Förderprogramms „Sozialer Zusammenhalt Frankfurt am Main – Nied“. Der Investitionsbedarf liegt bei 150.000 Euro, rund 90.000 Euro davon stammen aus Mitteln von Bund und Land. Der zuständige Ortsbeirat 6 hatte das Vorhaben mitinitiiert.

Die Calisthenics-Anlage sei der Anfang einer umfassenden Sanierung der Parkanlage, ergänzt Feldmann: „Wir haben in Nied-Süd etwas nachzuholen. Im nächsten Schritt soll deshalb auch die gesamte Parkanlage neugestaltet werden. Hier steckt ein großes Naherholungspotenzial für die Nachbarschaft.“ Die Planungsleistungen hierfür sollen noch in diesem Jahr ausgeschrieben werden, die begleitende Bürgerbeteiligung ist bereits angelaufen. Durch das Städtebauförderprogramm stehen die notwendigen Gelder bereit.

Die Parkanlage Nied-Süd ist eine Grünfläche nördlich der B40 und Teil des grünen Nieder Rückgrats, das sich vom Nieder Kirchweg bis zur Mainzer Landstraße erstreckt. Unter dem Motto „Mach es zu Deinem Park“ hat das Stadtteilmanagement aus Stadtplanungsamt, Caritas und der ProjektStadt kürzlich die Bürgerschaft dazu aufgerufen, sich an der Neugestaltung zu beteiligen. Rund 2000 Haushalte im Frankfurter Stadtteil Nied-Süd hatten hierfür im Mai eine Hauswurfsendung erhalten. Parallel dazu ist das integrierte städtebauliche Entwicklungskonzept für Nied (kurz: ISEK Nied) in Arbeit. Die Calisthenics-Anlage wird Bestandteil davon sein, die Umsetzung soll bereits im Vorgriff auf die Beschlussfassung zum ISEK erfolgen.

Nied ist Ende 2016 in das Bund-Länder-Programm „Soziale Stadt“ (heute „Sozialer Zusammenhalt“) aufgenommen worden. Durch das Programm soll die positive Entwicklung des Stadtteils gefördert werden, um die Lebensqualität mit sozialen und städtebaulichen Projekten nachhaltig zu steigern. Nicht zuletzt soll auch das Stadtteilimage verbessert und Nied im Bewusstsein der Gesamtstadt als Naherholungsziel und Stadtteil mit Wohnqualität verankert werden.


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