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Neues Museum für Bienen ab 18. August

13.08.2020, 16:00 Uhr

Biene auf einer Sonnenblume
Biene auf einer Sonnenblume
Im Frühjahr 2019 hat die Frankfurter Künstlergruppe „finger“ zehn Bienenvölker im Garten des Museum Angewandte KunstExternal Link angesiedelt. Für die Parkbewohnerinnen haben Florian Haas und Andreas Wolf Ausstellungsräume konzipiert, die sich mit gesellschaftlichen und ökologischen Themen befassen. Die Ausstellung Neues Museum für Bienen bietet ab Dienstag, 18. August, die Möglichkeit, die Ausstellungsräume im zweiten Obergeschoss des Museums anzuschauen. Darüber hinaus werden Dokumentarfotografien anderer Stationen des Neuen Museum für Bienen und eine grafische Pollenanalyse des museumseigenen Honigs gezeigt.

Mit ihren Ausstellungsräumen aus Acrylglas dokumentiert die Künstlergruppe die vielfältigen Verbindungslinien und gegenseitigen Abhängigkeiten zwischen Bienen und Menschen und machen die Bedeutung von Bienen in einer globalisierten Gesellschaft sichtbar. Florian Haas und Andreas Wolf folgen mit ihrem Neuen Museum für Bienen der Tradition der skulpturalen Bienenstöcke. Bienenbeuten, die Behausungen der Bienen, werden zu Sockeln für je einen Ausstellungsraum. Mehrere Ausstellungsräume zu unterschiedlichen Themen bilden jeweils ein Museum für Bienen.

Während der normalerweise im Frühjahr und Sommer stattfindenden Führungen zu den Bienenstöcken an der Ostseite des Museums werden die aus Acrylglas bestehenden Ausstellungsräume so auf den Bienenstöcken platziert, dass sie für die Bienen zugänglich sind und von außen betrachtet werden können. Aufgrund der Corona-Pandemie mussten die Führungen in diesem Jahr ausgesetzt werden. Die neue Ausstellung ermöglicht den Besuchern die Ausstellungsräume ohne Bienen anzuschauen.

Die Kooperation mit der Künstlergruppe bildet eine wichtige Erweiterung des Bildungsangebotes am Museum Angewandte Kunst, das sich schon seit seiner Wiedereröffnung 2013 intensiv mit gesellschaftlichen Themen in Bezug auf die Gestaltung unserer Lebenswelt auseinandersetzt. Ausstellungen, Workshops, Vorträge und Podiumsdiskussionen erweitern den Diskurs zu ökologischen und sozialen Themen. Auch die Künstlergruppe „finger“ bietet mit ihrer Arbeit Einblicke in den Umweltschutz und wirtschaftliches Handeln. Dabei geben sie wichtige Impulse für ein verantwortungsbewusstes, von sozialer Verantwortung geprägtes urbanes Leben. Der besonders aromatische Honig der Stadtimkerei finger am Museum Angewandte Kunst kann an der Museumskasse und im Restaurant Emma Metzler erworben werden, ein Glas mit 125 Milliliter kostet 4,50 Euro.

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