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Wirtschaftsdezernentin Wüst begrüßt neue EIOPA-Chairperson Petra Hielkema

24.11.2022, 12:18 Uhr

Bei ihrem ersten Empfang der Stadt Frankfurt am Main für die europäische Versicherungsaufsicht EIOPA, den sie als Wirtschaftsdezernentin eröffnete, begrüßte Stadträtin Stephanie Wüst Petra Hielkema, die neue Chairperson von EIOPA. In ihrer Rede dankte Wüst EIOPA für die jahrelange erfolgreiche Zusammenarbeit und betonte, dass EIOPA maßgeblich dazu beigetragen habe, die Stadt zu einem europäischen Regulierungshub zu entwickeln.   Im Rahmen des 17. Empfangs der Stadt Frankfurt am Main für EIOPA bedankte sich Wüst bei allen Vertreterinnen und Vertretern von EIOPA für ihr Bekenntnis zur Mainmetropole. Bereits mit CEIOPS, der Vorgängerorganisation von EIOPA, bestand eine enge Zusammenarbeit. Die Wirtschaftsförderung Frankfurt hat im Auftrag der Stadt viel dafür getan, den Mitarbeitenden aus allen EU-Ländern ein gutes Ankommen, Arbeiten und Leben in Frankfurt am Main zu ermöglichen.   Stadträtin Wüst sagte: „EIOPA hat maßgeblich dazu beigetragen, dass Frankfurt sich zu einem europäischen Regulierungshub mit internationaler Strahlkraft entwickelt hat. Mit der EZB, EIOPA, Bundesbank, Bafin und seit 2022 auch dem ISSB haben wir eine einmalige Konzentration an Fachkompetenz bei den Themen Regulierung, Aufsicht und Standardsetzung aufgebaut. Zusammen mit den rund 300 Banken und 30 exzellenten Universitäten und Hochschulen in der Region ergeben sich daraus ideale Rahmenbedingungen für einen erfolgreichen Finanzplatz. Die hohe Lebensqualität zieht viele Menschen aus anderen Regionen und dem Ausland nach Frankfurt.“    „Mit EIOPA gewinnt der Finanzplatz Frankfurt an zusätzlicher Bedeutung und Gravitas im Konzert der großen europäischen Finanzzentren. Deshalb sind wir froh, EIOPA in Frankfurt zu haben. Sie ist ein gewichtiges Argument im Wettbewerb der Standorte, den es nach dem Ausscheiden Londons aus der Europäischen Union zu bestreiten gilt“, sagte Gerhard Wiesheu, Präsident von Frankfurt Main Finance und Mitveranstalter des Empfangs.   Petra Hielkema fügte hinzu: „Ich möchte der Stadt Frankfurt für den herzlichen Empfang, den sie unseren Verwaltungsratsmitgliedern heute bereitet hat und für unsere anhaltende konstruktive Zusammenarbeit, danken. Als EU-Aufsichtsbehörde mit Sitz in Frankfurt am Main fühlen wir uns nicht nur im Herzen Europas, sondern auch im Herzen des europäischen Finanzdienstleistungssektors.“   Stadträtin Wüst betonte, dass die Stadt ihre positiven Erfahrungen mit europäischen Institutionen auch nutze, um sich um die neue europäische Antigeldwäschebehörde AMLA (Anti Money Laundering Authority) zu bewerben. Bereits seit Monaten befinden sich unter anderem das Bundesfinanzministerium, die Hessische Landesregierung sowie Vertreterinnen und Vertreter der Stadt Frankfurt am Main in enger Abstimmung, um eine zielgerichtete Bewerbung für den Frankfurter Standort vorzubereiten.   Um ihr Bekenntnis zur Zusammenarbeit mit der EU zu bekräftigen, hat die Römerkoalition das Grundstück des Festplatzes am Ratsweg für den Neubau einer größeren Europäischen Schule zur Verfügung gestellt. Die Europäische Schule bietet Plätze für Kinder von Mitarbeitenden der EU-Institutionen an, steht aber auch Frankfurter Kindern offen. EIOPA gehört neben der Europäischen Zentralbank zu den Hauptkunden der Schule.   Eine vertiefte Machbarkeitsstudie bestätigte, dass die Fläche des Frankfurter Festplatzes zu einem klimagerechten und nachhaltigen europäischen Campus entwickelt werden kann. An der Planung sind der Bund, das Land Hessen, die Europäische Zentralbank, die Europäische Schule Frankfurt sowie die Stadt Frankfurt beteiligt. Anfang November wurde eine Projektvereinbarung unterzeichnet, in der die konkreten weiteren Arbeitsschritte zwischen den Beteiligten aufgeteilt wurden.   Der Standort Frankfurt am Main ist seit jeher aufgrund ausgezeichneter Rahmenbedingungen ein beliebter Standort für ausländische und EU-Institutionen. Der Frankfurter Flughafen bietet Non-Stop-Flüge in alle wichtigen Städte der Welt, fast alle europäischen Hauptstädte können mit Direktflügen unter 2,5 Stunden erreicht werden. Hinzu kommen zahlreiche internationale Bahnverbindungen sowie der deutschlandweit wichtige Autobahn-Knotenpunkt, das Frankfurter Kreuz. Auch bei den Themen Lebensqualität, Immobilienangebot, öffentlicher Nahverkehr, digitale Infrastruktur, Bildungsmöglichkeiten, Kultur und Hotelkontingente für Gäste kann Frankfurt am Main punkten.
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