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Neuauflage des Frankfurter Stadtführers für Menschen mit Behinderungen erschienen

15.07.2020, 16:24 Uhr

Unterwegs gut informiert - Mobilitätseingeschränkte Menschen sollen die gleichen Teilhabechancen wie ihre Mitbürger haben. Dieses Angebot will sie dabei unterstützen.


Die aktualisierte Fassung des Stadtführers für Menschen mit Behinderungen ist da! Das handliche Ringbuch zum Mitnehmen für unterwegs bietet über 490 nützliche Adressen in der Frankfurter Innenstadt. Stadträtin Daniela Birkenfeld sagt: „Ganz gleich, ob Einkaufsbummel, Spaziergang im Park oder Behördengang – mit dem Ringbuch sind Menschen mit Behinderungen immer gut informiert.“ Es gibt einen Stadtplan, in dem Sehenswürdigkeiten, Museen, Theater und Konzerthäuser eingezeichnet sind. Auch Behindertenparkplätze und -toiletten werden aufgeführt. Abgerundet wird das Ganze durch einen RMV- Liniennetzplan Frankfurt mit Informationen zur Barrierefreiheit. Das erleichtert die Mobilität im öffentlichen Nahverkehr.

Auch für Touristen ist das Ringbuch interessant: Neben barrierefreien Hotels, Museen und Sehenswürdigkeiten enthält es wichtige Informationen über die Zugänglichkeit des Frankfurter Flughafens und des Hauptbahnhofs.


Barrierefreiheit soll Standard werden

Die Stadt Frankfurt am Main engagiert sich seit vielen Jahren dafür, dass Menschen mit den unterschiedlichsten Behinderungen über die gleichen Teilhabechancen verfügen wie ihre Mitbürger. Stadträtin Daniela Birkenfeld: „Barrierefreiheit soll keine Ausnahme sein, sondern selbstverständlicher Standard. Das gilt zum Beispiel auch für Kino oder Restaurantbesuche und ist nicht nur Behördengängen vorbehalten“.

Für Menschen mit Behinderungen kann ein Kinobesuch zu einer wahren Herausforderung werden: Dort ist möglicherweise kein Platz für den Rollstuhl, für Menschen mit Hörbehinderungen gibt es keine Induktionsanlage und es fehlen erklärende Texte für Menschen mit Sehbehinderungen. Oder der Weg ins Restaurant ist durch unüberwindbare Stufen versperrt und im Parkhaus finden sich Blinde nur schwer zurecht, wenn im Aufzug die Stockwerke nicht angesagt werden.

Welche öffentlichen und kulturellen Einrichtungen, Restaurants, Geschäfte und Sportstätten barrierefrei zugänglich sind, erfahren Interessierte auch im Internet. Hier sind unter http://www.frankfurt-inklusiv.deExternal Link  mehr als 5300 Adressen mit ausführlichen Informationen zur Barrierefreiheit erfasst. Das Ringbuch „Stadtführer für Menschen mit Behinderungen“ ist kostenlos im Frankfurt Forum und bei der Tourist Info am Römerberg sowie in Sozialrathäusern und im Rathaus für Senioren erhältlich. Unter http://www.frankfurt-inklusiv.deExternal Link  kann es online angefordert werden.
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